



Kurze Einschätzung zu meinem Aufenthalt im Oloshaiki Camp während meiner Safari in der Masai Mara Ende November 2011:
Das Oloshaiki Camp liegt getrennt durch den Talek River außerhalb der Masai Mara und ist ein kleines Camp mit nur 12 großen Zelten. Vom Restaurant aus sind 4 Zelte auf der rechten Seite und 8 Zelte auf der linken Seite angeordnet. Von allen Unterkünften hat man unmittelbaren Blick auf den Talek River und die zum Teil durch hohes Buschwerk versteckte gegenüberliegende Masai Mara.
Die Zelte sind sehr groß und haben alle ein großes Doppelbett und ein Einzelbett mit Moskitonetz. Das Bad ist im abgegrenzten hinteren Teil des Zeltes und sehr geräumig mit Dusche und WC ausgestattet.
Vor dem Zelt sind eine überdachte Terrasse mit Sitzgelegenheit und ein Tisch zum Verweilen am Abend oder zwischen den Pirschfahrten in der Masai Mara. Wer es bequem mag, findet vor jedem Zelt zusätzlich zwei Liegen zum Entspannen.
Das Restaurant ist großzügig gestaltet und mit einer Bar ausgestattet. Vor dem Restaurant befinden sich einige Ruhezonen mit Sitzmöglichkeiten, die alle einen freien Blick zum Talek River und der Masai Mara ermöglichen. Am Abend kann man sich am Lagefeuer vor dem Restaurant mit einem Amarula verwöhnen lassen oder einfach nur der afrikanischen Nacht lauschen.
Und wie gelangt man nun über den Talek River direkt in die Masai Mara? Das Oloshaiki Camp hat unmittelbar am Restaurant eine eigene Fußgängerbrücke über den Fluss gebaut. Die Safari-Landcruiser des Oloshaiki Camps warten dann zu jeder Safari auf der anderen Seite auf die erlebnishungrigen Safarigäste.
Ich persönlich kann das Oloshaiki Camp mit ruhigen Gewissen empfehlen und könnte immer wieder in dem Camp übernachten. Es ist rustikal ausgestattet und zählt für mich zur guten Mittelklasse.
Noch ein Wort zum Essen: Man glaubt gar nicht, was für ein leckeres Essen die Küche mit einfachen Mitteln auf den Tisch zaubert. Mir hat es jederzeit sehr gut geschmeckt. Die Getränkekosten sind mit unseren Gaststättenpreisen vergleichbar. Im Restaurant gibt es eine Ladestation für die Akkus und die sollten Sie gleich nach jeder Pirsch nutzen. In den späten Abendstunden wird der Strom abgestellt, darum empfehle ich, zu jeder Safari eine Taschenlampe von zu Hause mitzunehmen.
Eine besonders schöne Erfahrung im Oloshaiki Camp erinnerte mich an meine Kindheit. Als ich abends ins Bett kroch, bemerkte ich etwas wohlig Warmes an meinen Füßen: Die netten Mitarbeiter vom Oloshaiki Camp hatten mir eine Wärmflasche ins Bett gelegt. Lala salama - Gute Nacht!
Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus kann ich Ihnen sagen, dass das Oloshaiki Camp sich wirklich sehen lassen kann. Falls Sie Fragen zum Camp haben, mailen Sie mir (info@keniareisen.de).
Ihr Sören Reh
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