Das Wetter und Klima in Kenia

In Kenia ist das ganze Jahr Saison und Kenia Reisen sind zu jeder Jahreszeit möglich. Die beste Reisezeit für Kenia sind jedoch die Monate Dezember bis März und Juli bis September: Es ist trocken und mit angenehmen Temperaturen bis 32 °C.

Zwei Regenzeiten unterbrechen diese Schönwetterphase: Die große Regenzeit mit länger anhaltenden Regenfällen liegt in der Zeit von Ende März (der April kann jedoch durchaus trocken sein) bis Mitte Juni. Die kleine Regenzeit mit heftigen, kurzen Niederschlägen dauert von Mitte Oktober bis Mitte November.

Man kann das Jahr in 4 Wetterphasen einteilen:


Dezember bis März: Eine sehr beliebte Reisezeit. Es ist sehr warm, sonnig und trocken.

April bis Mitte Juni: Die große Regenzeit. Es kommt häufiger zu Regenfällen, die sehr ergiebig und heftig ausfallen können. Diese sind von begrenzter Dauer und zwischendurch scheint auch die Sonne. In Kenia ist es auch zur Regenzeit unüblich, dass es den ganzen Tag hindurch regnet. Wegen des Regens bei dennoch hohen Temperaturen kann es recht schwül werden.

Mitte Juni bis Mitte Oktober: Trockenste und kühlste Zeit. Es regnet wenig und die Temperaturen sind nicht so heiß, aber immer noch sehr angenehm und zum Baden geeignet.

Mitte Oktober bis November: Die kleine Regenzeit. Die Durchschnittstemperaturen steigen etwas. Es ist insgesamt sonnig, zwischendurch kommt es aber immer mal wieder zu kurzen Regenfällen. Diese sind aber insgesamt nicht so ergiebig wie zur großen Regenzeit.

Es ist jedoch schwierig, die Klimazeiten mit Bestimmtheit zu definieren. Es kann durchaus auch während der Trockenzeit öfter zu Regenschauern kommen oder während der eigentlichen Regenzeit das herrlichste Wetter herrschen.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass einige Kenia Urlauber absichtlich die Regenzeit für ihre Kenia Reise auswählen. Sie sehen die Vorteile: Grüne Landschaft, ruhige Hotels, leere Nationalparks und günstigere Preise. Allerdings besteht während der großen Regenzeit die Gefahr, dass Safaris wegen aufgeweichter Wege nicht möglich sind oder umgeplant werden müssen.

Je nach Reisezeit besteht zwischen dem Klima in Europa und in Kenia ein relativ großer Unterschied. Besonders von November bis Februar (Hochsommer in Kenia) empfiehlt es sich, leichte Kleidung aus Baumwolle und einen Pullover oder eine Strickjacke für die etwas kühleren Abende im Reisegepäck mitzuführen. Letzteres gilt vor allem, wenn Sie sich ins Landesinnere begeben, beispielsweise in die Masai Mara oder nach Nairobi. Zentral-Kenia liegt auf einer Hochebene und damit herrschen hier kühlere Temperaturen als an der Küste, vor allem, sobald die Sonne untergegangen ist. (Bitte denken Sie daran, wenn Sie sich im Küstenhotel auf Ihre Safari Reise vorbereiten und stecken Sie etwas lange Kleidung ein.) An der Küste jedoch sinken die Temperaturen nachts nicht so stark ab und liegen auch dann bei warmen ca. 20 °C.

Neben der warmen, feuchten Küste und dem etwas gemäßigteren, trockeneren Hochland Zentral-Kenias gibt es noch zwei weitere Klima Regionen, in die Touristen allerdings seltener vordringen. Der Norden Kenias ist sehr trocken, äußerst heiß und leidet häufiger unter regelrechten Dürren. Im Gegensatz dazu fällt im Westen des Landes, z. B. am Lake Victoria, viel Regen bei ebenfalls sehr hohen Temperaturen. Hier gibt es sogar einen richtigen tropischen Regenwald, den Kakamega Forest.

Infolge wechselnder Meeresströmungen und Windrichtungen kann am Strand lokal Seegras auftreten.

Sollten Sie zu den begeisterten Schnorchlern gehören, die die bunte, wunderschöne Unterwasserwelt besuchen wollen, so empfehlen wir Ihnen, dabei ein leichtes T-Shirt zu tragen. Das Wasser wirkt wie eine Linse und verstärkt die Sonnenstrahlen derart, dass trotz der Kühlung des Meeres ein Sonnenbrand nicht auszuschließen ist. Es ist ratsam, beim Schwimmen und Schnorcheln Badeschuhe zu tragen, um Verletzungen durch scharfkantige Korallen zu verhindert.

Wetter in Kenia - Ausführliche Informationen


Auf diesen Seiten erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Kenia-Wetter und -Klima. So können Sie Ihre Kenia-Reise perfekt planen – ob zum Baden an die Küste, ob auf Afrika-Safari in den verschiedenen Teilen des Landesinneren oder ob auf Geschäftsbesuch in Nairobi oder einer anderen kenianischen Stadt. Neben dem generellen Klima und aktuellen Wetter-Daten erhalten Sie außerdem wissenswerte Fakten und nützliche Informationen für Ihr Zielgebiet.

Das Wetter in Kenia ist ganzjährig warm mit vielen Sonnenstunden. Wie warm oder heiß das Wetter ist, hängt hauptsächlich von der Höhenlage ab. Als Faustregel gilt: Je höher die Region, desto niedriger die Temperaturen (ca. 6 °C Abkühlung je 1000 Meter Höhenunterschied). Der statistisch wärmste Monat in Kenia ist der Februar. Nachfolgend können Sie sich über das aktuelle Wetter in Mombasa (Küste), Nairobi (Zentral-Kenia) und das Wetter in Kisumu (West-Kenia) informieren.

Da Kenia am Äquator liegt, gibt es keine Jahreszeiten, wie wir Sie kennen. Im Jahresverlauf herrschen nur geringe Temperaturunterschiede. Das Klima in Kenia ist vorrangig tropisch, allerdings mit regionalen, teils deutlichen Abweichungen. Man unterscheidet zwischen Regen- und Trockenzeiten. Während der Regenzeiten in Kenia (eine lange von März/April bis Mai/Juni & eine kurze von November bis Dezember) regnet es allerdings nicht den ganzen Tag über, wie oftmals in Mitteleuropa der Fall. Vielmehr treten kurze, platzartige Regenfälle, vornehmlich abends und nachts, auf. In unserer Rubrik Reisewetter Kenia erfahren Sie weitere nützliche Details zur besten Reisezeit für Kenia. Es sei jedoch erwähnt: Wann die Regenzeit in Kenia eintritt und wie das Wetter tatsächlich ausfällt, ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich und nicht hundertprozentig vorhersehbar.

Abgesehen von den Regionen an Kenia’s Ostküste, wo die Temperaturen auch in der Nacht relativ mild sind, wird es in Kenia recht schnell kühl, sobald die Sonne untergegangen ist. Beachten Sie dies bei Ihrer Reisevorbereitung: Packen Sie bei Reisen ins Inland unbedingt lange Hosen und einen Pullover ein.

In Kenia herrschen regional teils deutliche Unterschiede in puncto Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit.

  • An der Küste und in den küstennahen Städten, wie Mombasa, Malindi und Lamu, herrscht tropisches Klima – es ist sehr warm und feucht. Auch nachts fallen die Temperaturen nur selten unter 20 °C. Am Strand ist die Luftfeuchtigkeit wegen der stetigen Meeresbrise weniger hoch und die Bedingungen sind für Europäer recht angenehm. Der Ozean hat mit 25 bis 28 °C beinahe Badewannentemperatur und Schwimmen im Meer ist das ganze Jahr über möglich. Die maximalen Lufttemperaturen betragen im Schnitt 28 bis 32 °C1.
  • Die Mitte des Landes, zu der die Hauptstadt Nairobi gehört, liegt auf einer Hochebene. Das Klima ist hier gemäßigter und weniger heiß und feucht. Das Wetter ist in der Regel sehr konstant mit kühlen Nächten. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen liegen bei 23-28 °C2. Der Mount Kenya am Äquator ist sogar schneebedeckt. Besonders nachts ist es hier empfindlich kalt und entspricht bestimmt nicht dem Wetter, das wir von Afrika erwarten (Auchtung beim Kofferpacken!).
  • Im Westen Kenias (z.B. in Kisumu am Lake Victoria) regnet es das gesamte Jahr über viel, Luftfeuchtigkeit und Temperaturen sind hoch. Die Höchsttemperaturen liegen im Schnitt bei 28 bis 31 °C3. Die Regenfälle sind ergiebig, jedoch meist von kurzer Dauer, sodass es auch viele Sonnenstunden gibt. Diese Bedingungen fördern eine üppige Vegetation: Hier gibt es sogar einen Regenwald, den Kakamega Forest.
  • Der Norden und Osten Kenias (z.B. die Städte Lodwar oder Wajir) ist das heißeste und trockenste Gebiet Kenias. Hier herrschen Steppe und Halbwüste vor. Es ist das ganze Jahr über sehr sonnig und Niederschlag fällt nur äußerst selten und sehr unregelmäßig. Hier werden nicht selten Temperatur-Spitzenwerte von über 40 °C erreicht.


Kenia Reisewetter


Kenia ist prinzipiell das ganze Jahr über bereisbar. Insbesondere hinsichtlich der Temperaturen in Kenia herrschen nahezu gleichbleibende Bedingungen. Es ist das ganze Jahr über warm mit vielen Sonnenstunden. Im kenianischen Hochland ist nachts mit kühleren Temperaturen zu rechnen. Allerdings gibt es in Kenia Trocken- und Regenzeiten, deren Vor- und Nachteile wir weiter unten näher betrachten.

Die wahrscheinlich beliebteste Reisezeit für Kenia liegt in den Monaten von Mitte Dezember bis Mitte März. Zu dieser Zeit ist es trocken und sehr warm und es ist touristische Hochsaison. Besonders attraktiv für Kenia-Touristen ist wahrscheinlich, dem kalten Winter zu entfliehen und in die Sonne zu reisen.

Es schließt sich die lange Regenzeit (Mitte März bis Mai) an, mit mitunter mehreren platzartigen, sehr heftigen Regenfällen pro Tag. Diese treten meistens erst ab dem Nachmittag auf. Zwischendurch scheint aber in der Regel die Sonne – es gibt also typischerweise keine dieser „Regentage“, wie wir sie von Mitteleuropa her kennen. Die Temperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit sind sehr hoch, was häufig als drückend und schwül empfunden wird.

Es folgt die trockenste, dafür aber etwas kühlere Periode von Juni bis September, wobei „kühler“ nicht „kalt“ bedeutet. Für diese Monate liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen an der Küste Kenias immer noch bei 29 °C1. Für einige Europäer, die das heiße Klima nicht gewöhnt sind, ist gerade diese Zeit sehr angenehm.

Anschließend tritt eine weitere, kurze Regenzeit in Kenia auf (Oktober bis Mitte Dezember). Es ist wieder wärmer und sehr sonnig, ab und an unterbrochen von Regenfällen. Diese nehmen keine dramatischen Ausmaße an und dürften daher weder die geplante Kenia-Safari noch andere Urlaubsfreuden beeinträchtigen.

Das Vorstehende gibt Erfahrungswerte wieder, die meistens zutreffen, aber eben nicht immer. Es kommt immer wieder vor, dass Besucher nach ihrem Urlaubsaufenthalt zur (eigentlichen) Regenzeit in Kenia von schönstem Wetter schwärmen. Auf das Wetter ist ja bekanntlich nicht immer Verlass – das gilt für das Wetter in Deutschland genauso wie für das Kenia-Wetter.

Insbesondere Kenias Städte können zu jeder Zeit ohne Einschränkungen besucht werden. (Für Ausflugsaktivitäten in Kenias Städten, z.B. Nairobi oder Mombasa, lesen Sie den jeweiligen Info-Text unter der Wetterbeschreibung.)

Viele Reisende entscheiden sich, besonders die große Kenia-Regenzeit in den Monaten März, April und Mai zu meiden und während der Trockenzeiten zu verreisen. Allerdings hat jede Zeit ihre Vor- und Nachteile, welche man bei der Vorbereitung seiner Kenia-Reise nicht außer Acht lassen sollte:

Trockenzeiten in Kenia:


Die Vorteile der Trockenzeiten sind offensichtlich. Es fällt nur wenig Regen und damit gibt es auch weniger Mücken. Ihrer Wunschsafari steht nichts im Wege: Die Routen sind fest (eventuell etwas staubig, was Ihrem Abenteuer jedoch keinen Abbruch tut), die Vegetation ist niedrig, sodass die Tiere weniger Versteckmöglichkeiten haben. Außerdem versammeln sich die Tiere in Scharen um die Wasserlöcher, zu denen Sie die erfahrenen Safarifahrer zielsicher geleiten.

Nachteile sind, dass einige Hotels und auch die beliebten Nationalparks Kenias zu dieser Zeit gut gebucht sein könnten und dass die touristische Hauptsaison in Kenia selbstverständlich teurer ist als die Nebensaison. (Zur Hauptsaison zählt übrigens auch die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Wer hier verreisen will, sollte früh buchen.)

Regenzeiten in Kenia:


Einige Besucher nutzen absichtlich die Regenzeiten für ihre Kenia-Reisen. Sie schätzen die Ruhe. Besonders zur großen Regenzeit sind Nationalparks wie Hotels in Kenia nahezu leer. Außerdem präsentieren sich ihnen üppige, grüne Landschaften. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass die Preise zu dieser Zeit mitunter deutlich geringer sind.

Zu beachten ist allerdings, dass während der großen Regenzeit in Kenia die geplante Safari vielleicht nicht so möglich ist, weil die Wege aufgeweicht sind. Routenänderungen sind daher manchmal erforderlich. (Während der kurzen Regenzeit ist das nicht sehr wahrscheinlich.) Die oben erwähnte schöne, grüne Landschaft bietet gute Versteckmöglichkeiten für Tiere. Außerdem sind während der großen Regenzeit einige Safariunterkünfte und Hotels geschlossen. Eine gute Planung und Vorbereitung ist also Gold wert!

Tipp: Wer weder zur großen Regenzeit noch zur Hauptsaison in Kenia sein will, kann während der kleinen Regenzeit (Oktober bis Mitte Dezember) oder unmittelbar vor der großen Regenzeit (Anfang März) reisen. Die Preise sind hier eher günstig, die Anlagen nicht so voll und es dürfte angenehmes Urlaubswetter herrschen.

Die beste Reisezeit bestimmt nicht nur das Wetter in Kenia. Im Safariland spielen auch die alljährlichen großen Naturschauspiele eine Rolle!

Juni/Juli bis August/September:
Die große Migration – das wohl größte Naturschauspiel dieser Erde. 2 Millionen Gnus , Zebras und andere Herdentiere begeben sich auf den Weg von der Serengeti in die Masai Mara. Mit etwas Glück erlebt man, wie die Tiere dicht an dicht gedrängt am Ufer des Mara Flusses stehen und nur darauf warten, bis das erste Tier den Sprung wagt – der Startschuss für die anderen Tiere, auch den Fluss zu überqueren, in dem schon die meterlangen Krokodile lauern. Doch auch, wer diese Hürde gemeistert hat, ist noch nicht in Sicherheit. Die Raubtiere der Masai Mara warten nur auf ihre Chance. Für sie ist diese Zeit sicher die üppigste des Jahres.

November
Die Herdentiere, die zwischen Juni und September in die Masai Mara gewandert sind, kehren nun zurück in die Serengeti, nach Tansania.

Januar/Februar
Viele der Huftiere Kenias kalben. Die beste Zeit um Baby-Gnus und Baby-Zebras zu bewundern.

Oktober bis April
Für viele eurasische Zugvögel ist Kenia ein „Zuhause auf Zeit“. Sie bleiben hier, solange auf der Nordhalbkugel Winter herrscht. Eine gute Reisezeit für Birdwatcher.

Das Küstenwetter Kenias


Das Wetter an der Küste Kenias ist sehr „urlauberfreundlich“. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über hoch und es scheint meistens die Sonne. Allerdings ist auch die Luftfeuchtigkeit ziemlich hoch. Direkt an der Küste sollte die hohe Luftfeuchtigkeit aber nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, denn die stete Brise, die vom Meer her weht, sorgt für recht angenehme Bedingungen.

Das Klima an Kenias Küste, zu der auch die Städte Mombasa, Malindi und Lamu zählen, ist tropisch und insgesamt wärmer und feuchter als im Landesinneren. Im Januar/Februar ist es hier am heißesten, im Juli/August am „kühlsten“. Die Temperaturen unterliegen jedoch im Jahresverlauf nur geringen Schwankungen – der Unterschied zwischen den Durchschnittstemperaturen der wärmsten und kühlsten Monate beträgt gerade einmal 4 °C . Was es an den Stränden Kenias also nicht gibt, ist kaltes Wetter – Kenias Küste hat praktisch das ganze Jahr über Sommer und selbst in der Nacht fallen die Temperaturen selten unter 20 °C. Allerdings machen sich auch an der Küste Kenias die Regenzeiten bemerkbar. Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten April und Mai, wo er mitunter heftige Ausmaße annimmt. Des Weiteren häufen sich Regenfälle im Oktober/November, hier allerdings in deutlich geringerer Ausprägung.


Kenia ist natürlich besonders wegen seiner Nationalparks ein beliebtes Reiseziel, wird aber auch immer mehr zu einer Badedestination. Denn die Küste Kenias verfügt über bestes, ganzjährig stabiles Urlaubswetter, schöne Strände und super Tauchreviere. Besonders die Region um Mombasa gilt mittlerweile als beliebte Touristenregion. Der Küstenstreifen südlich von Mombasa wird von Kennern die Südküste genannt, die Strände nördlich von Mombasa werden unter der Kategorie Nordküste zusammengefasst.

Der wohl bekannteste Strand der Südküste ist der Diani Beach. Mit seinem feinen, weißen Sand und seiner ausgedehnten Länge und Breite steht er exemplarisch für die Strände der Südküste und ist perfekt für geruhsamen Badeurlaub. Wer einen Tag Strandpause einlegen möchte, kann das Shimba Hills Nationalreservat besichtigen – ein Schutzgebiet, das unweit der Südküste liegt und von hier aus schnell und unkompliziert erreichbar ist.

Die Nordküste besitzt ebenso ansehnliche, aber weniger breite Strände, die bei Flut auch schon mal vollständig vom Meer verschluckt werden und erst bei Ebbe wieder zum Vorschein kommen. Zu Kenias Nordküste zählen bekannte Strände, wie Nyali, Bamburi oder Shanzu, weiter nördlich schließt sich Malindi an und ziemlich weit abgelegen liegt ganz im Norden die Insel Lamu. Zwar sind die Strände der Südküste paradiesischer, dafür besitzt Kenias Nordküste viele verschiedene Marineparks und verfügt über die besten Tauchreviere des Landes.

Nationalpark-Wetter


Aberdare Nationalpark


Auf einer Höhe von etwa 2000 bis 4000 Metern liegt der beeindruckende Aberdare Nationalpark. Er umfasst die Bergkette der Aberdare Range mit ihren höchsten Erhebungen Ol Donyo Lesatima und Kinangop.

Aufgrund der Höhe sind die Temperaturen im Aberdare Nationalpark in der Regel kühl.

Neben den typischen Regenzeiten fällt hier auch den Rest des Jahres häufig und viel Niederschlag und es herrscht häufig Nebel.

Das charakteristische Klima im Aberdare Nationalpark hat eine beeindruckende, grüne Vegetation geschaffen. Hier findet man alpine Landschaften, Bergwald, Hochmoore und auch Bambusbestand vor. Das Hochland ist von tiefen, v-förmigen Schluchten mit Flüssen und Wasserfällen durchzogen.

Der Aberdare Nationalpark liegt nördlich von Nairobi .

Der 767 km² große Park wurde 1950 eröffnet und ist nach Lord Aberdare, einem früheren Präsidenten der Royal Geopraphical Society benannt.

Neben dem bedrohten Spitzmaulnashorn und einigen seltenen Vogelarten können hier weitere Tiere, wie Leoparden, Elenantilopen, Büffel, Buschwildschweine, verschiedene Affenarten, seltener auch Löwen, Goldkatzen, Elefanten und Bongos beobachtet werden.

Besonderes Highlight dieses Nationalparks ist die fantastische Landschaft.

Amboseli


Das Klima in Amboseli tanzt etwas aus der Reihe.

Zwar liegt der Nationalpark erhöht, dennoch können die Temperaturen im Amboseli tagsüber sehr hoch sein. Wissenschaftler haben für Amboseli, insbesondere in den letzten Jahren, einen überdurchschnittlich hohen Anstieg der Tagestemperaturen festgestellt. Nachts ist es dennoch eher kühl und man sollte lange Kleidung dabei haben.

Die beiden Regenzeiten im Amboseli Nationalpark finden zu den gewohnten Monaten statt. Während der Regenzeit füllt sich der sonst ausgetrocknete Lake Amboseli mit Wasser und wird zu dieser Zeit von vielen Tieren als Tränke genutzt. Jedoch fällt insgesamt im Amboseli weniger Niederschlag als in vielen anderen Teilen des Landes. Ein Grund dafür ist die Nähe zum Kilimanjaro – der Berg prägt das Wetter in Amboseli, denn er hält die Regenwolken zurück. Daher ist die Region häufig von Dürren betroffen.

Glücklicherweise wird der Park nicht allein von oben mit Wasser versorgt. Schmelzwasser vom schneebedeckten Kilimanjaro gelangt über unterirdische Quellen in den Amboseli, wodurch sich an einigen Stellen Wasserlöcher und sogar Sümpfe bilden. Ansonsten herrschen offene Graslandschaften vor.

Der Amboseli ist ein eher kleiner Nationalpark und liegt an der Grenze zu Tansania, direkt am Fuße des Kilimanjaro - dem größten Berg Afrikas.

Die Landschaft ist relativ karg, offene Graslandschaften herrschen vor, dennoch gibt es an einigen Stellen Sumpfgebiete, die von unterirdischen Quellen gespeist werden. Der Amboseli macht aufgrund der staubigen Erde (Vulkanasche vom Kilimanjaro) einen noch trockeneren Eindruck.

Attraktionen sind der einmalige Blick auf den Kilimanjaro, der morgens und abends besonders gut zu sehen ist, sowie der Lake Amboseli, bekannt für seine Luftspiegelungen, die den Betrachter Dinge sehen lassen, die eigentlich gar nicht da sind.

Tiere des Amboseli sind Elefanten, Hyänen, Büffel, Leoparden, Geparden, Giraffen, Zebras, Gnus, Gazellen und Antilopen, aber auch einige Schlangenarten, wie Kobra, Python, Schwarze Mamba und viele Vogelarten (besonders in den Sümpfen).

Berühmt ist der Amboseli dafür, dass man hier sehr gut Elefanten, darunter besonders große Herden, beobachten kann.

Hell’s Gate Nationalpark & Lake Naivasha


Der eher kleine Nationalpark Hell’s Gate und Lake Naivasha liegen in unmittelbarer Nähe zueinander, ungefähr 90 km nordwestlich von Nairobi.

Das Klima in Hell’s Gate und Lake Naivasha ist trocken und warm. Durch die Höhenlage von etwa 1500 bis 2000 Metern sind die Temperaturen im Hell’s Gate Nationalpark und am Naivashasee niedriger und es herrscht meist angenehmens Wetter.

Niederschläge konzentrieren sich vorrangig auf die beiden Regenzeiten (Mitte März bis Juni & Oktober bis Mitte Dezember).

Abhängig vom Regen variiert der Lake Naivasha stark in seiner Größe. Der See ist von Büschen und Wäldern gesäumt. Wegen des vorhandenen Wassers und fruchtbaren Bodens wird das Gebiet um den Naivashasee stark landwirtschaftlich genutzt, z. B. für Weinanbau. Im Hell’s Gate Nationalpark herrscht eine grüne, üppige Vegetation, die von Savanne mit Buschbestand und kleineren Bäumen gekennzeichnet ist. Anzeichen von Vulkanismus sind vielerorts deutlich zu erkennen.

Der Lake Naivasha ist ein Süßwassersee auf etwa 2000 Metern Höhe. In seiner näheren Umgebung befinden sich weitere Seen, wie der Lake Nakuru, die allerdings alle alkalisch sind.

Seinen Namen verdankt Hell’s Gate („Höllentor“) von zwei rötlichen Klippen eingerahmten Schlucht, die zu einer rauchenden und sprudelnden heiße Quelle führt.

Attraktionen sind die heißen Quellen des Nationalparks, sowie die erloschenen Vulkane, Formationen aus Gesteinsglas und die beiden vulkanischen Säulen „Central Tower“ und „Fishers Tower“.

Die Tierwelt am Lake Naivasha und im Nationalpark ist sehr artenreich. Man findet Elenantilopen, Kuhantilopen, Büffel, Zebras, Thomson-Gazellen, Klippspringer, Servale, Löwen, Leoparden, Geparde, Paviane, Stummelaffen, Flusspferde, Giraffen und verschiedene Vogelarten, darunter auch viele Großvögel, wie Geier und Adler.

Der Lake Naivasha ist als Top-Ziel für Vogelbeobachter bekannt und berühmt.

Kakamega Forest


Der Kakamega Forest ist der einzige tropische Regenwald Kenias, ein Überbleibsel des äquatorialen Regenwaldes, der sich einst vom Westen bis nach Kenia hinein erstreckte.

Die Temperaturen im Kakamega Forest sind heiß und es ist sehr feucht.

Es fällt das ganze Jahr über viel Niederschlag, besonders nass wird es jedoch während der großen Regenzeit, die sich etwa auf die Monate April bis Juni erstreckt. Dennoch sind die Tage im Kakamega Forest sonnig, was jedoch im Kakamega Forest wegen des dichten Blätterdaches der Bäume häufig gar nicht auffällt.

Der Kakamega Forest liegt etwa 50 km nördlich der Stadt Kisumu.

Der Kakamega Forest wurde während des letzten Jahrhunderts durch Zutun des Menschen enorm dezimiert. Heute laufen verschiedene Projekte zur Rettung dieses Regenwaldes.

Beliebtes Ziel ist Buyango Hill, der höchste Punkt des Schutzgebietes.

Im Kakamega Forest herrscht eine einzigartige Vielfalt an Tierarten, darunter viele – zum Teil seltene – Amphibien, Schlangen und andere Reptilien, Schmetterlinge und Vögel, aber auch Säugetiere, wie Ducker, Dik Diks, Kapotter oder Buschschweine.

Der Kakamega Forest ist außerdem ein hervorragendes Gebiet zur Beobachtung von Primaten und beheimatet die Diademmeerkatze, Rotschwanzmeerkatze, Brazzameerkatze, Grünmeerkatze, den Grünen Pavian, Schwarz-weißen Stummelaffen und den Potti (eine Lori-Art).

Auch die hier wachsenden Pflanzen, darunter beeindruckend riesige Bäume und prächtige Orchideen, ziehen Besucher an. Besonders schön anzusehen ist die Blütenpracht während der großen Regenzeit.

Lake Nakuru


Der Lake Nakuru Nationalpark ist in puncto Wetter ein typischer Vertreter Zentralkenias. Er liegt auf einer Höhe von etwa 1250 bis über 1750 Metern. Aufgrund der Höhenlage sind die Temperaturen im Lake Nakuru Nationalpark angenehm und verhältnismäßig kühl (für alle Fälle sollte man warme Kleidung im Gepäck haben).

Stärkere Regenfälle sind im Lake Nakuru Nationalpark während der großen (Mitte März bis Mai) sowie wegen der kleinen (Oktober bis Mitte Dezember) Regenzeit in Kenia zu erwarten. Doch auch während der eigentlichen Trockenzeiten ist immer mal wieder mit leichten Schauern zu rechnen.

Die Landschaft des Lake Nakuru Nationalparks ist sehr vielfältig und reicht von Gras- über Buschland bis hin zu Akazienwäldern. Im Park finden Besucher verschiedene Bereiche, wie Uferzonen, Wasserfälle, Hügel, Steilhänge und Bergkämme. Diese Vielfalt sorgt unter anderem für eine ebenso bunte Tierwelt.

Der Lake Nakuru Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Nakuru und ist gute 150 km von Nairobi entfernt.

Der Lake Nakuru Nationalpark ist mit 188 m² einer der kleineren Parks Kenias und umgibt den Nakuru-See.

Die Größe des Nakuru-Sees variiert saisonal sehr stark. Er ist ein abflussloser, alkalischer Sodasee.

Der Nationalpark bietet günstige Lebensbedingungen und beheimatet so eine große Vielfalt an Tieren: u. a. Leoparden, Büffel, Tüpfelhyänen, Rothschild-Giraffen, Gazellen, Flusspferde, Zebras, Columbus-Affen und darüber hinaus über 400 Vogelarten, darunter viele Wasservögel.

Zu diesen gehört auch der Flamingo. Der Lake Nakuru ist berühmt dafür, dass ca. 1 Million Flamingos (temporär können es auch doppelt so viele sein) den See in ein zartes Rosa tauchen.

Außerdem ist der Lake Nakuru ein bedeutendes und ziemlich erfolgreiches Schutzgebiet für Nashörner. Hier findet man Breit- und Spitzmaulnashörner. Zum Schutz dieser Tiere ist der Park von einem Elektrozaun umgeben. So sollen die Nashörner und andere Wildtiere vor Wilderern geschützt werden.

Masai Mara


Das Wetter in der Masai Mara ist typisch für das höher gelegene Innenland.

Tagsüber sind die Temperaturen der Masai Mara warm, aber nicht heiß. Nachts kann es kühl werden und – wenn auch nur selten – die 10 °C-Marke unterschreiten. Darüber hinaus gibt es sehr viel Sonnenschein.

Das gilt auch für Tage, an denen in der Masai Mara Regen fällt. Regentage häufen sich in den Monaten Mitte März bis Mai (große Regenzeit) und Oktober bis Mitte Dezember (kleine Regenzeit). Besonders während der großen Regenzeit kann es passieren, dass die Wege wegen der Niederschlagsmassen unpassierbar werden, sodass Safaris eventuell umgeplant werden müssen. Insgesamt ist das Klima in der Masai Mara feuchter als beispielsweise in den küstennahen Nationalparks.

Offene grüne Graslandschaften dominieren das Reservat. Vereinzelt sprießen Akazien und kleine Büsche.

Die Masai Mara gehört praktisch zur Serengeti in Tansania und ist nur durch die Landesgrenze von dieser getrennt. Sie gehört zu den berühmtesten Nationalparks des Landes und ist gut per Flugzeug zu erreichen.

Die Attraktion in der Masai Mara ist die große Migration – die Tierwanderung von Millionen von Gnus, Zebras und Antilopen, die aus der Serengeti in die Masai Mara ziehen, weil es dort zu dieser Jahreszeit die besseren Weidegründe gibt. Auf ihrem Weg stoßen sie auf die zahlreichen in der Masai Mara heimischen Raubtiere. Damit ist die alljährliche Migration eines der Top-Erlebnisse für Tierbeobachter.

Außerdem berühmt ist die Masai Mara dafür, dass hier alle Big Five angetroffen werden können: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn.

Weitere Tiere der Masai Mara sind unter anderem Geparden, Schakale, Hyänen, Krokodile, Flusspferde, Zebras, Gnus, Antilopen, Giraffen, Warzenschweine, verschiedene Affenarten und viele mehr.

Die Masai Mara hat landesweit die dichteste Konzentration an Wildtieren – gut für Tierbeobachter.

Meru Nationalpark


Der Meru Nationalpark liegt am Fuße der über 2500 Meter hohen Nyambeni-Berge auf einer Höhe von 300 bis ca. 900 Metern.

Das Klima im Meru Nationalpark ist sehr warm und eher feucht. Letzteres gilt vor allem für die Regenzeiten. Unabhängig vom Niederschlag wird der Park ständig von vielen kleinen Flüssen, die aus den Nyambeni-Bergen hereinfließen, mit Wasser versorgt.

Der Meru Nationalpark weist verschiedene Landschaftsformen mit teils üppiger Vegetation auf, von Savannen- und Buschlandschaften, über Sümpfe, Flusslandschaften bis hin zu bewaldeten Zonen. Der Park wird von vielen Flüssen und Bächen durchzogen und hat eine große Wildtierdichte.

Der Meru Nationalpark gilt als Safari-Geheimtipp, denn er bietet viele Attraktionen und wird dennoch nur wenig frequentiert.

Die Landschaft des Meru Nationalpark ist vor allem wegen der verschiedenen Inselberge (z. B. Leopard Rock oder Mughwango) und der zahlreichen Flüsse besonders attraktiv.

Eine Besonderheit des Parks ist die reichhaltige Tierwelt, zu denen sowohl Tiere des Nordens als auch Tiere des Südens Kenias zählen. Zu ihnen gehören Löwen, Elefanten, Geparden, Leoparden, Grevy-Zebra, Netzgiraffe, Kongoni-Kuhantilope, Oryx-Antilope, kleiner Kudu, Ducker, Dik Diks, Büffel, Flusspferde, Krokodile und viele Vogelarten.

In den 1980er Jahren wurde der Park von Wilderern sehr verwüstet. Daraufhin wurde ein großangelegter Wiederaufbau durchgeführt und der Park gelangte durch den BBC-Film „Das Genesisprojekt“, der diesen Wiederaufbau dokumentiert, zu Bekanntheit.

Mount Kenya


Das Wetter am Mount Kenya ist so gar nicht „afrikanisch“. Auf dem mit 5199 Metern höchsten Berg Kenias können Temperaturen von – 10 °C herrschen. Sein Gipfel ist das ganze Jahr über schneebedeckt.

Welche Temperaturen im Mount Kenya Nationalpark herrschen, hängt von vielen Faktoren ab und ist schwer vorhersagbar. Als Faustregel gilt: je höher, desto kälter. Doch auch im Tagesverlauf gibt es große Unterschiede. So kann bei strahlendem Sonnenschein ein T-Shirt die angemessene Bekleidung sein, man muss jedoch damit rechnen, dass die Temperaturen kurze Zeit später um den Gefrierpunkt liegen, wenn Wind oder Wolken aufziehen. In höheren Lagen werden nachts mitunter die bereits erwähnten -10 °C (oder sogar darunter) erreicht. Statistisch gesehen sind die Temperaturen im Jahresverlauf relativ gleichbleibend.

Ab einer Höhe von etwa 3200 Metern beginnt der den Berg umschließende Mount Kenya Nationalpark. Regen fällt hier zu Genüge – über das Jahr kommt der Nationalpark auf etwa 200 Regentage. Morgens ist es meist klar und sonnig. Nachdem die Sonne die Luft einige Stunden lang erwärmt hat, steigen mehr und mehr Wolken auf, die etwa zur Mittagszeit den ganzen Berg verhüllen. Zu dieser Tageszeit sind die meisten Niederschläge (Regen oder Schnee) zu erwarten. Wenn am Abend die Temperaturen fallen, klart es allmählich wieder auf. Zwar sind Touren und Safaris prinzipiell das ganze Jahr hindurch möglich, dennoch kann man am Mount Kenia 2 Regenzeiten ausmachen – die große von März/April bis Mai/Juni und die kleine Regenzeit von Oktober bis November/Dezember.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Wind am Mount Kenya. Dieser kommt vom Indischen Ozean. Damit weht im Osten und Südosten des Berges der Wind am stärksten und in diesen beiden Teilen fällt auch der meiste Niederschlag. Im Tagesverlauf sind am Morgen und Nachmittag die höchsten Windstärken zu erwarten. Zelte sollten an einem windgeschützten Platz aufgestellt werden.

Ein Ergebnis dieses außergewöhnlichen Wetters ist die fantastische Vegetation des Mount Kenya Nationalparks. Diese reicht von dichten Buschwäldern über Nadelwälder bis hin zu Hochmooren und Heideland, und es finden sich seltene afroalpine Pflanzen am Mount Kenya.

Der Mount Kenya ist ein erloschener Vulkan und der höchste Berg Kenias, sowie der zweithöchste Berg Afrikas.

Die drei höchsten Gipfel heißen Batian (5199 m), Nelion (5188 m) und Lenana (4985 m).

Eine Besteigung des Mount Kenya ist auf eigene Faust oder in geführten Gruppen möglich. Es gibt verschiedene Routen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades.

Highlight am Mount Kenya ist die beeindruckende Landschaft.

Des Weiteren ist der Berg beliebtes Ziel für Birdwatcher.

Bei klarem Wetter ist der über 300 km entfernte Kilimanjaro zu sehen.

Der Mount Kenya beheimatet seltene Pflanzen und viele Tierarten, wie Elefanten, Büffel, Nashörner, Leoparden, Antilopen, Affen, Wildschweine und eine Vielzahl an Vogelarten.

Die Region ist UNESCO-Welterbe.

Nairobi Nationalpark


Der mit 117 km² vergleichsweise kleine Nationalpark liegt nur 7 km von Nairobi entfernt.

Das Wetter im Nairobi Nationalpark ist daher dem Wetter in der Hauptstadt sehr ähnlich. Häufig sind die Temperaturen im Nairobi Nationalpark warm bis heiß. Sie sollten aber bedenken, dass der Park auf einer Höhe von 1530 bis 1760 Metern liegt – daher kann es trotz der Nähe zum Äquator auch kühler werden, sodass lange Sachen unbedingt ins Reisegepäck gehören. Statistisch am kühlsten ist es in den Monaten nach der großen Regenzeit.

Im Nairobi Nationapark finden die Regenzeiten in den gewohnten Monaten statt. Die größte Wahrscheinlichkeit, nass zu werden, besteht von Mitte März bis Mai (große Regenzeit) und Oktober bis Mitte Dezember (kleine Regenzeit).

Insgesamt ist das Klima im Nairobi Nationalpark eher trocken. So herrschen offene Graslandschaften mit vereinzelten Akazienbüschen vor. Im Westen des Parks gibt es ein Hochland mit Waldbestand. Mehrere Flüsse durchziehen das Gebiet, diese führen allerdings nur saisonal Wasser. Es gibt jedoch einen ganzjährigen Fluss, der mit Auwäldern gesäumt ist.

Der Nairobi Nationalpark ist der älteste Nationalpark Kenias und wurde 1946 eröffnet.

Der Park ist nur 7 km von Kenias Hauptstadt Nairobi entfernt. Vom Park aus ist sogar die Skyline der Stadt sichtbar – mitunter ein kurioser Anblick.

Im Park wurde dank verschiedener künstlicher Dämme zusätzlicher Lebensraum geschaffen. So kommen in der Trockenzeit viele Weidetiere in dieses Gebiet. Außerdem haben viele Vögel diese Orte als ihr Zuhause gewählt.

Der Nairobi Nationalpark ist Schauplatz eines geschichtsträchtigen Ereignisses: 1989 ließ der Präsident hier beschlagnahmtes Elfenbein im Wert von 60 Millionen Kenia-Schilling verbrennen, um ein Zeichen gegen die Wilderei zu setzen.

Mögliche Aktivitäten neben Pirschfahrten sind ein Besuch des Mahnmales der Elfenbeinverbrennung, des Tierwaisenhauses oder des Nairobi Safari Walk. Außerdem bietet sich eine Stadtrundfahrt durch Nairobi an.

Trotz der Nähe zur Großstadt verfügt der Park über eine vielfältige Tierwelt, einschließlich Nashörner, Flusspferde, Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus, Elenantilopen und über 400 verschiedene Vogelarten. Für Elefanten ist der Park allerdings zu klein, sodass diese hier nicht anzutreffen sind.

Ein besonderer Bewohner des Nairobi Nationalpark ist das gefährdete Spitzmaulnashorn (Black Rhino), das hier sehr erfolgreich geschützt wird.

Samburu, Shaba & Buffalo Springs


Die Nationalparks Samburu, Shaba und Buffalo Springs gehören zu einem ökologischen Gebiet und liegen direkt nebeneinander, ziemlich weit im Norden Kenias. Dementsprechend ist das Klima in Samburu, Shaba und Buffalo Springs schon heißer und trockener als in den meisten anderen Nationalparks des Landes.

Die Temperaturen in Samburu, Shaba und Buffalo Springs sind hoch, nachts kühlt es sich jedoch deutlich ab.

Es fällt insgesamt nur sehr wenig Regen in diesen drei Nationalparks. Das liegt unter anderem daran, dass sie nördlich des Mount Kenya liegen und dieser bei Wind aus Süd-Ost einen Großteil des Regens abhält. Am meisten Regen fällt im April/März, etwas weniger im Oktober/November, wobei die Regenfälle in diesen Monaten auch heftiger ausfallen können. Nach den Regenfällen blüht die sonst so karge Landschaft auf und erstrahlt in prächtigen Farben.

Der Uaso Nyiro Fluss, der alle 3 Reservate durchzieht, ist eine wichtige Lebensader, an der sich die Tiere versammeln. Je nach Regenmenge kann sich der Fluss in einen reißenden Strom verwandeln oder gar zeitweise austrocknen. Meist ist der Uaso Nyiro jedoch ein ruhig vor sich hin plätschernder Fluss. Landschaftlich ist das Gebiet von der Trockenheit geprägt. Es gibt offene Grassavanne, trockenes Buschland, felsige Hügel und entlang des Flusses auch schmale Galeriewälder.

Die drei Nationalparks bilden ein ökologisches Gebiet und sind aus administrativen Gründen voneinander getrennt.

Sie liegen nördlich des Mount Kenya im Gebiet der Samburu, einem mit den Massai verwandtem Volk. Genau wie für die Tiere der Region ist auch für sie der Uaso Nyiro Fluss eine wichtige Lebensader.

In diesem trockenen Gebiet leben Tiere, die in anderen Teilen Kenias nur selten zu finden sind. Dazu gehören das Grevyzebra, die Oryx-Antilope, die Netzgiraffen, die Giraffengazelle, aber auch Löwen, Geparde, Leoparde, Streifenhyänen, Krokodile, Wasserböcke und verschiedene Vogelarten.

Die Tiere versammeln sich um den Uaso Nyiro Fluss, was Besuchern die Tierbeobachtung erleichtert.

Aufgrund der abgeschiedenen Lage sind die Tiere Beobachter nicht so sehr gewöhnt, wie in manch anderen, stärker frequentierten Nationalparks.

Neben der besonderen Tierwelt ist die einzigartige, noch unberührte Landschaft ein weiteres Highlight von Samburu, Shaba und Buffalo Springs.

Shimba Hills Nationalreservat


Das Shimba Hills Nationalreservat ist eines der kleineren Schutzgebiete und liegt sehr nahe an der Küste. Die Entfernung von Mombasa beträgt lediglich 35 km, der Diani Beach ist in etwa genauso weit entfernt.

Das Klima in den Shimba Hills unterscheidet sich etwas vom Küstenklima, da sie sich auf einer Höhenlage von bis zu 450 Metern befinden. Die Temperaturen im Shimba Hills Nationalreservat sind damit etwas kühler als direkt an der Küste. Außerdem sorgt kühler Wind regelmäßig für Erfrischung.

Dennoch herrscht relativ feuchtes Klima. Regen fällt verstärkt und mitunter heftig in der Zeit von Mitte März bis Mai. Eine zweite, weniger starke Regenzeigt folgt etwa von Oktober bis Mitte Dezember.

Die Shimba Hills sind von Buschland und Küstenregenwald geprägt. Weite Ebenen findet man hier kaum.

Die Shimba Hills liegen ganz in der Nähe der Küste und eignen sich daher auch für einen Tagesausflug.

Einige Erhebungen, wie der Giriama Point, bieten einen fantastischen Ausblick, der bei klarem Wetter bis zum Indischen Ozean reicht.

Beliebtes Ziel, z. B. einer geführten Wanderung, ist der Sheldrick-Wasserfall.

Zu den Tieren der Shimba Hills zählen unter anderem Kaffernbüffel, Elefanten, Giraffen, Leoparden, Antilopen und verschiedene Affenarten.

Besonders ist der Park wegen der seltenen Rappenantilope. Diese kann in Kenia nur hier beobachtet werden.

Tsavo Ost


Das Wetter im Tsavo Ost ist meist trocken und heiß. Anders als im benachbarten, aber höher gelegenen Tsavo West bleibt es auch nachts recht warm. Tagsüber liegen die Temperaturen in Tsavo Ost nur etwas unter den Werten, die an der Küste gemessen werden.

Die Regenzeiten im Tsavo Ost finden während der gewohnten Monate statt: von etwa Mitte März bis Mai herrscht große Regenzeit mit abschnittsweise ergiebigem Regen (Achtung: eventuell müssen Safarirouten den Wetterbedingungen angepasst werden), zwischendurch aber viel Sonne. Von Oktober bis Mitte Dezember spielt sich das Ganze noch einmal in klein ab. Hier besteht weniger die Gefahr, dass Safariwege unpassierbar werden.

Die Landschaft des Tsavo Ost ist im Vergleich zum Tsavo West karger und weniger stark bewachsen. Gras- und Buschlandschaft mit vereinzelten Akazienwäldchen herrschen vor.

Tsavo Ost, der größere von zwei separaten Nationalparks des Tsavo, ist der größte Nationalpark Kenias. Er befindet sich in relativer Nähe zur Küste und ist daher ein sehr beliebtes Safari-Ziel.

Die Landschaft ist relativ karg (Tiere lassen sich deshalb gut beobachten) und besteht hauptsächlich aus Gras- und Buschsavannen. Vereinzelt findet man auch schmale Galeriewälder vor.

Attraktionen sind der Aruba Damm, an dem sich etliche Tiere versammeln, die Lugard Falls, der Inselberg Mudanda Rock und das Yatta Plateau, das längste Lavafeld der Welt.

Tiere des Tsavo Ost Nationalpark sind neben den großen Elefantenherden (die größte Elefantenpopulation Kenias) Nashörner, Löwen, Leoparden, Krokodile, Kudus, Giraffen, Antilopen, Zebras, Wasserböcke, Büffel, viele Vogelarten, darunter der Strauß, und andere.

Berühmte Einwohner sind die roten Elefanten, die ihre Farbe von der charakteristischen roten Erde des Tsavo Ost erhalten, und die gefährlichen Löwen, die „Menschenfresser von Tsavo“, um die es auch in dem Hollywood-Film „Der Geist und die Dunkelheit“ geht.

Tsavo West


Die Temperaturen im Tsavo West schwanken im Jahresverlauf nur geringfügig. Allerdings muss beachtet werden, dass innerhalb des Tsavo West nicht zu vernachlässigende Höhenunterschiede vorliegen. So gibt es flache Ebenen, einige Erhebungen erreichen allerdings beachtliche 1.800 Meter. Damit ist es in einigen Gebieten des Tsavo West sehr warm, in anderen weniger. Wenn man dazu den kühlen Fahrtwind bei einer Safari im offenen Jeep bedenkt, ist es unbedingt ratsam, eine Jacke oder ähnliches dabei zu haben. Die Höchsttemperaturen im Tsavo West betragen im Schnitt 25 °C, in kälteren Jahresabschnitten können die nächtlichen Temperaturen auch mal unter 10 °C fallen.

Im Tsavo West wirken sich die beiden Regenzeiten ziemlich typisch aus. Kurze, heftige Regenfälle gibt es etwa in der Zeit von Mitte März bis Mai (Achtung: unter Umständen müssen hier die Safarirouten den Wetterbedingungen angepasst werden). In der kleineren Regenzeit von Oktober bis Mitte Dezember kommt es ebenfalls vermehrt zu Niederschlag, allerdings ist dieser weniger ergiebig.

Landschaftlich machen sich die höhere Lage und die kühleren Temperaturen bemerkbar. Die Landschaft des Tsavo West ist grüner als die des benachbarten Tsavo Ost, mit Buschlandschaft, Akazien, Grasland und Galeriewäldern entlang der Flüsse.

Der Tsavo West ist der kleinere von zwei separaten Nationalparks des Tsavo. Er befindet sich in relativer Nähe zur Küste und ist daher ein besonders beliebtes Safari-Ziel.

Die Landschaft ist relativ grün, mit Büschen und Galeriewäldern (gute Versteckmöglichkeit für Tiere), hügelig und hier und da erheben sich Vulkankegel.

Attraktionen sind Mzima Springs (mit Glasfenster für Unterwasserblick auf Flusspferde), Shetani-Lavafelder, die nahegelegenen Chyulu Hills und er Lake Jipe.

Tiere des Tsavo West Nationalpark sind Leopard, Gepard, Büffel, Nashorn, Elefant, Giraffe, Zebra, Löwe, Krokodil, Schliefer, Hyäne, Kudu, Schakal, Manguste, Dikdik, viele Vogelarten und andere.

Die wohl berühmtesten Tiere des Tsavo sind die „Menschenfresser von Tsavo“, um die es auch in dem Hollywood-Film „Der Geist und die Dunkelheit“ geht.

Bei gutem Wetter bietet der Tsavo West einen guten Blick auf den Kilimanjaro.

Städtewetter


Kisumu


Die Hafenstadt Kisumu liegt direkt am Lake Victoria, ganz im Westen Kenias und in der Nähe des *Kakamega Forest*, dem einzigen tropischen Regenwald des Landes. Letzteres deutet schon darauf hin, dass sich das Klima in diesem Teil des Landes vom Rest Kenias unterscheidet.

Das Wetter in Kisumu ist meistens heiß und feucht. Hier regnet es das ganze Jahr über viel, während der großen Regenzeit, insbesondere im April, fällt jedoch besonders viel Niederschlag. Dennoch scheint die meiste Zeit des Tages die Sonne.

Kisumu ist die drittgrößte Stadt Kenias und liegt am Lake Victoria, dem zweitgrößten Süßwasserreservat der Erde. Die Stadt liegt ganz in der Nähe des Kakamega-Forest, dem Überrest eines tropischen Regenwalds, der ursprünglich einmal mehr als zehn Mal so groß war.

Kisumu, das früher Port Florence hieß, war ein bedeutender Handels- und Umschlagplatz. Im Laufe der Zeit hat seine Wichtigkeit in dieser Hinsicht etwas abgenommen, doch Kisumu gilt immer noch als Handelszentrum und versucht, wieder an seine historische Bedeutung anzuschließen.

Kisumu bietet eine Menge an Unternehmungen und interessanten Ausflugszielen:

  • der Hippo Point, ein Aussichtspunkt, von dem aus man einen fantastischen Blick auf den Lake Victoria und gelegentlich auch auf das ein oder andere Flusspferd hat, besonders bei Sonnenuntergang zu empfehlen.
  • der Impala Park, das unweit der Stadt gelegene Schutzgebiet beheimatet sowohl wilde als auch in Gefangenschaft lebende Impalas, viele Vogelarten und sogar die Big Five, mit Ausnahme des Elefanten
  • Kibuye Market, ein Geheimtipp. Ein Open-Air-Markt, der alles zu bieten hat, was man sich nur vorstellen kann.
  • das Kisumu Museum, 1980 eröffnet, liegt der Schwerpunkt auf der Kultur Westkenias, in seinen Außenpavillons gibt es aber auch Ausstellungsstücke zu Wissenschaft und Technik sowie zu Flora und Fauna
  • der Kit Mikayi, eine etwa 40 m hohe sagenhafte Felsformation aus mehreren Felsen, die den Eindruck erwecken, als hätte sie jemand fein säuberlich dort platziert.
  • die Ndere Island, eine kleine unbewohnte Insel und seit 1986 National Reserve, hier wohnen unbehelligt Krokodile, Flusspferde, verschiedene Vögel, Impalas und andere Wildtiere



Lamu


Lamu ist eine kleine Stadt auf der Insel Lamu vor der Küste Kenias, welche wiederum dem Lamu-Archipel angehört. Das Wetter in Lamu ist verglichen mit den anderen Küstenstädten, wie Malindi oder Mombasa, ähnlich, doch macht es sich auch leicht bemerkbar, dass Lamu um einiges weiter nördlich liegt.

Im Jahresverlauf regnet es hier etwas weniger als in Mombasa oder Malindi, das trifft aber nicht auf die große Regenzeit zu. Zu dieser Zeit gelten hier die gleichen Bedingungen wie andernorts in Kenia: ergiebige Regengüsse, mit zwischendurch viel Sonnenschein, warmen bis heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Einige Hotels in Lamu schließen jetzt und nutzen die Zeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Andererseits profitieren Besucher, die sich zu dieser Zeit her wagen, von einsamen Stränden und leeren Resorts.

Was die Temperaturen in Lamu angeht, so wird – allerdings nur bei genauer Betrachtung – ebenfalls deutlich, dass wir uns hier näher am Äquator befinden. Die Temperaturen, die in Kenia sowieso im Jahresverlauf kaum schwanken, sind in Lamu noch konstanter und die Temperatur-Jahreskurve gleicht beinahe einer geraden Linie. Mit etwa 30 °C durchschnittlicher Maximaltemperatur ist das Wetter in Lamu ebenso heiß wie in anderen Orten der Ostküste. Die Nächte sind mild.

Als die beste Reisezeit für Lamu gelten der europäische Spätherbst und die europäischen Wintermonate.

Lamu war ursprünglich eine Swahili-Siedlung. Im 16. Jahrhundert wurde die Insel von den Portugiesen besetzt. Einige Jahrzehnte später stand die Bevölkerung gegen die Portugiesen auf und wurde von Oman dabei unterstützt. In jener Epoche erlebte Lamu auch seine Blütezeit als Handelszentrum. Heute leben die Leute hier vom Bootsbau, Fischfang und Tourismus.

Der Großteil der Bevölkerung ist muslimisch. Man sollte daher einen gewissen Dresscode befolgen. Zu beachten ist auch, dass Alkohol nicht überall ausgeschenkt wird.

Die Stadt Lamu ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

Autos sind aufgrund der engen Straßen in der Stadt verboten. Man bewegt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Esel fort.

Aktivitäten für jedes Wetter in Lamu:
- die Altstadt Lamu, mit historischer Architektur und engen Gassen
- Donkey Sanctuary, eine Hilfsstation für Esel, die z. B. dafür sorgt, dass die Tiere kostenlose medizinische Versorgung erhalten
- Lamu Fort, eine Festung aus dem frühen 19. Jahrhundert
- Lamu Museum, in dem auch das zeremonielle Horn der Stadt, genannt Siwa, ausgestellt wird Mnarani Moschee und Riyadha Moschee.

Lodwar


Lodwar liegt in der trockenen, ariden nördlichen Region Kenias.

Die Temperaturen in Lodwar sind das ganze Jahr über sehr heiß. Auch in den Nächten bleibt es sehr warm. Die maximalen Temperaturen in Lodwar liegen in einigen Monaten im Durchschnitt nur knapp unter 35 °C, in anderen Monaten deutlich darüber. Es gibt extrem viele Sonnenstunden pro Tag.

Lodwar ist außerdem sehr trocken. Es fällt das ganze Jahr über kaum Niederschlag. Während der großen Regenzeit ist statistisch gesehen ein Anstieg der Niederschlagsmengen zu verzeichnen, ob die Regenzeit jedoch tatsächlich eintritt ist nicht vorherzusehen. In manchen Jahren bleibt der Regen auch aus.

Lodwar ist eine mittelgroße Stadt im Nordwesten Kenias, in der Nähe des Lake Turkana.
Die Region ist wirtschaftlich benachteiligt, viele der Menschen leiden Hunger. Um zu helfen, ist die katholische Kirche in und um Lodwar in vielen Bereichen tätig und Lodwar ist der Sitz der römisch-katholischen Diözese von Lodwar.

Der Großteil der Einwohner gehört zur Volksgruppe der Turkana.

Kenias erster Präsident, Jomo Kenyatta, wurde unter Hausarrest in Lodwar gestellt. Die Gebäude können heute besichtigt werden.

Malindi und Watamu


Das Wetter in Malindi ist, wie andernorts in Kenia auch, im Jahresverlauf insgesamt ziemlich gleichbleibend. Das gilt besonders für Malindis Temperaturen. Die sind das ganze Jahr über sehr hoch, die Sonne scheint und es ist nie zu kalt zum Baden. Auch nachts sind die Temperaturen an der Küste mild. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen für die meisten Monate bei 30 °C oder knapp darüber. Nur während des europäischen Sommers liegen die Höchsttemperaturen in Malindi im Monatsdurchschnitt leicht darunter. Da sich Malindi aber an der Küste zum Indischen Ozean befindet und ständig ein frischer Wind vom Meer Richtung Festland weht, liegen die gefühlten meist unter den tatsächlichen Temperaturen und das Wetter wird meist als recht angenehm empfunden.

Signifikantere Änderungen im Jahresverlauf stellt man fest, wenn man die Statistiken zur Niederschlagsmenge betrachtet. Die Regenzeiten in Malindi unterscheiden sich nicht von denen in den meisten anderen touristischen Regionen des Landes: Mitte März bis Mai herrscht Regenzeit, mit heftigen, platzartigen Niederschlägen, die jedoch in der Regel von begrenzter Dauer sind. Danach scheint wieder die Sonne. Die Regenfälle können einen Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit haben, mitunter ist es um diese Jahreszeit ziemlich schwül. Von Oktober bis Mitte Dezember gibt es eine zweite, kleine Regenzeit, die allerdings nicht so ausgeprägt ist.

Malindi war früher ein sehr bedeutendes Handelszentrum. Mit der Zeit übernahm diese Rolle allerdings Mombasa, wodurch Malindi in dieser Hinsicht an Bedeutung verlor. Dafür wurde schon früh das touristische Potential Malindis entdeckt, und so gilt die Stadt heute als älteste Touristendestination Kenias.

Die Beliebtheit Malindis ist wohl auf die Schönheit der umgebenden Natur zurückzuführen:

der Arabuko-Sokoke-Nationalpark ist einer der letzten Küstenwälder und bietet zahlreichen in Kenia heimischen Tieren einen Lebensraum
die Bio Ken Farm bei Watamu ist eine große Schlangenfarm, in der es auch andere Reptilien sowie Amphibien zu sehen gibt
Malindi hat schöne Strände und in der Nähe befinden sich die Marineparks von Watamu und Malindi
die Malindi Falconry ist eine Greifvogelstation mit Flugshows für die Gäste
das Naturschutzgebiet von Marafa, Hell’s Kitchen genannt, ist ein beeindruckendes Gelände mit riesigen rot gefärbten Klippen. Wahrscheinlich ist es durch Vulkantätigkeit entstanden.
Mida Creek, Lebensraum für viele Meerestiere und Vögel, kann zu Fuß oder mit dem Kanu erkundet werden.
Neben der Natur verfügt auch die Stadt über sehenswerte Orte:

der Curio Market, auf dem es schöne Souvenirs zu erstehen gibt
Gedi, die gut erhaltenen Ruinen der mittelalterlichen Swahili-Stadt liegen zwischen Malindi und Watamu
Malindis Moscheen, besonders interessant ist die größte von ihnen mit ihren zwei riesigen Steinsäulen auf dem Vorplatz
die portugiesische Kirche von Malindi
das Vasco da Game Kreuz aus Kalkstein zu Ehren des portugiesischen Seefahrers, der von Malindi aus nach Indien segelte

Mombasa


Die Stadt liegt auf flachem Terrain an Kenias Küste. Die Temperaturen in Mombasa sind das ganze Jahr über heiß und sinken auch nachts nicht deutlich. Meist herrscht eine gewisse Schwüle, die jedoch durch den angenehmen, vom Meer hereinwehenden Wind erträglich bleibt.

Die Monate mit den meisten Niederschlägen (Regenzeit in Kenia) sind der April und Mai, eine weitere Regenperiode geringeren Ausmaßes konzentriert sich meist um die Monate Oktober, November und die erste Hälfte des Dezembers. Doch Achtung, mehr Regen ist in Kenia nicht gleichbedeutend mit kühleren Temperaturen. Auch während der Regenperioden bleibt es in Mombasa sehr warm und die Sonne scheint einen beträchtlichen Teil des Tages.

Mombasa-Wetter und Aktivitäten
Wenn Sie sich in Mombasa und der nahen Umgebung aufhalten, sollte der Regen keinen großen Schaden anrichten. Lediglich, wenn Sie eine Safari gebucht haben, kann es passieren, dass es Planänderungen bei der Durchführung gibt. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt können bei jedem Wetter erkundet werden.

Mombasa ist die zweitgrößte Stadt Kenias. Sie ist eine Hafenstadt, verfügt mit dem Moi Airport über einen internationalen Flughafen und ist meist der erste Anlaufpunkt für Kenia-Badetouristen.

Schon früh war Mombasa dank seiner günstigen Lage ein Handelsknotenpunkt. Darauf begründet sich auch der multikulturelle Charakter, den sich Mombasa bis heute bewahrt hat und der das Stadtbild prägt.

Das Stadtzentrum liegt auf einer Insel (Mombasa Island), die nördlich durch den Tudor Creek und südlich durch den Kilindi Harbour vom Festland abgeschnitten ist. Die Nordküste Kenias erreicht man von hier aus über die New Nyali Bridge, die Südküste nur mit der Likoni Fähre. Zum Festland westlich von Mombasa führt der Makupa Causeway.

Mombasa und seine Umgebung verfügen über mehrere lohnenswerte Ausflugsziele. Dazu zählen

die Altstadt, mit vielen Souvenir-Shops und Restaurants
die Bombolulu Workshops, Werkstätten, in denen körperlich Behinderte handgefertigte Handwerksstücke herstellen und verkaufen
das Fort Jesus, Nationaldenkmal und Museum, in dem es viel Interessantes über die Geschichte Mombasas zu erfahren gibt
der Haller Park oder Bamburi Nature Trail, ein ehemaliger Steinbruch, heute ein Naturpark
Mombasas Hindu-Tempel, bunte, kunstvolle Orte mit eindrucksvoller Atmosphäre und Beispiel für die kulturelle Diversität Stadt
das Mamba Village, eine beeindruckend große Krokodilfarm
die Tusks, die Wahrzeichen Mombasas. Die aus Aluminium bestehenden Stoßzähne kreuzen sich über der Moi Avenue und markieren den Eingang zu Mombasas Zentrum.

Nairobi


Das Wetter in Nairobi ist meist recht angenehm für den Europäer: freundlich, ziemlich warm, aber nicht zu heiß. In der Nacht kann es recht kühl werden, sodass man unbedingt etwas Langärmeliges im Reisegepäck haben sollte. Juli und August sind mit 21 °C durchschnittlicher Höchsttemperatur die statistisch kühlsten Monate. Das klingt insgesamt verhältnismäßig kalt, wenn man bedenkt, dass Kenia am Äquator liegt. Grund für dieses gemäßigte Klima ist die Höhe, Nairobi liegt 1.798 m über dem Meeresspiegel. Typisch für die Lage am Äquator ist jedoch, dass die Temperaturen in Nairobi im Jahresverlauf nur wenig schwanken.

Für Nairobi gilt, wie auch größtenteils für den Rest Kenias, dass es zwei Regenzeiten gibt. Eine heftige, große Regenzeit (Mitte März bis Mai) und eine weniger heftige, kleine Regenzeit (Oktober bis Mitte Dezember). Den Aufenthalt in der Stadt beeinträchtigen die Regenzeiten nicht, wer jedoch eine Safari durch die zahlreichen Nationalparks in Nairobis Nähe plant, sollte mit kurzfristigen Änderungen rechnen. Die Wege in den Nationalparks sind mitunter nicht befestigt und können durch die heftigen Regengüsse in der großen Regenzeit buchstäblich weggeschwemmt werden. (Während der kleinen Regenzeit besteht diese Gefahr weniger.)

Nairobis Geschichte begann mit den Briten, die als Kolonialherren hier eine Campstation für die Bauarbeiten zur Eisenbahnverbindung errichteten. Das ist noch gar nicht so lange her. Dieses kleine Camp ist seither enorm angewachsen. Nairobi hat heute um die 3 Millionen Einwohner unterschiedlicher Herkunft und Religion und ist damit die größte Stadt Kenias. Darüber hinaus ist Nairobi heute ein industrielles, wirtschaftliches, kulturelles und politisches Zentrum in der Region.

Die Stadt ist erste Anlaufstelle für viele Reisende und verfügt über 2 Flughäfen, den größeren Jomo Kenyatta International Airport, sowie den kleineren Wilson Airport, beide unweit der Stadtmitte gelegen.

Aufgrund des sehr guten Klimas in Nairobi wurde der Stadt der Beiname „Grüne Stadt unter der Sonne“ gegeben. Ebenfalls auf das Klima zurückzuführen ist der eigentliche Name „Nairobi“, der aus der Sprache der Masai entlehnt ist und „Ort des kühlen Wassers“ bedeutet.

Einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Nairobi sind:

der Central Park, ein Park mitten in der Stadt, gegenüber vom Uhuru Park gelegen
das Kenyatta International Conference Centre, ein Hochhaus, von dessen Dach aus man einen guten Ausblick über die gesamte Stadt hat
ein blühendes Nachtleben mit Musik, Restaurants und Bars
der *Nairobi Nationalpark*, mit der Besonderheit, dass er sich ganz in der Nähe dieser riesigen Metropole befindet und dennoch einen reichen Wildbestand hat, zudem u. a. Löwen, Nashörner und Leoparden gehören.
das Nyayo-Denkmal, ein mächtiges Monument aus Marmor errichtet zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeit
die Uhuru Gardens, ein Ort des Gedenkens und Standort des Uhuru-Denkmals, hier wurde zum ersten Mal die kenianische Flagge gehisst
der Uhuru Park, ein Fleckchen Grün mit einem See inmitten des städtischen Troubles und der Hochhäuser Nairobis

Wajir


Wajir ist, gemessen am Klima, ein typischer Vertreter der nord-östlichen Region.

Das Wetter in Wajir ist sehr heiß. Die durchschnittlichen maximalen Temperaturen in Wajir liegen im gesamten Jahr über 30 °C, teilweise steigen sie sogar über 35 °C im Monatsdurchschnitt. Auch nachts bleibt es sehr warm.

Zudem fällt kaum Regen, was leider immer wieder zu Dürren und Hungersnöten führt. In manchen Jahren ist zu den Regenzeiten ein Anstieg der Niederschläge festzustellen, in anderen Jahren fallen die Regenzeiten jedoch aus.

Wajir ist eine Stadt von kleiner bis mittlerer Größe und liegt im Distrikt Wajir, im nordöstlichen Teil Kenias

Die Stadt besitzt mit dem Wajir Airport einen internationalen Flughafen, der auch für Militärzwecke verwendet wird.

Wajir verfügt über mehrere Schulen, Hotels, Restaurants, ein Kranken- und ein Waisenhaus.

Die Mehrheit der Bevölkerung sind Somali, die am meisten praktizierte Religion in Wajir ist der Islam.