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Insidertipps für Urlauber in Kenia

Kenia ist ein Reiseland, das für seine vielfach unberührte Natur und seine Nationalparks berühmt ist. Was niemanden überraschen dürfte, ist der Umstand, dass einige Dinge dort fundamental anders sind als in Europa – was natürlich auch den besonderen Reiz mit ausmacht. Wir möchten Sie im folgenden Artikel auf einige besonders sehens- und erlebenswerte Dinge aufmerksam machen. Außerdem geben wir Ihnen ein paar Empfehlungen mit auf den Weg, die Sie beherzigen sollten.

DIE BESTE REISEZEIT FÜR KENIA

Kenia ist ganzjährig bereisbar. Allerdings sind die Geschmäcker und Wünsche natürlich unterschiedlich. Nachfolgend ein paar Hinweise zu den Bedingungen und Besonderheiten in den verschiedenen Jahreszeiten.

Löwe in der Masai Mara

Safari-Reisende werden in Kenia immer viele Tiere zu Gesicht bekommen. Wenn Sie allerdings einen Besuch der berühmten Masai Mara (ein Naturschutzgebiet, welches zur Serengeti-Savanne gehört) planen, dann sollten Sie erwägen, Ihre Reise auf die Monate Juli bis September zu legen. Denn zu dieser Zeit findet in der Masai Mara die Migration statt, eine gigantische Tierwanderung von Millionen von Herdentieren, die die Chance auf spektakuläre Naturerlebnisse noch um einiges erhöht.

Wenn Sie zwischen Juli und September in die Masai Mara reisen möchten, sollten Sie ihre Reise früh buchen, da der Nationalpark zu dieser Jahreszeit ein sehr beliebtes Safariziel darstellt.

REGENZEIT IN KENIA

Die klimatischen Verhältnisse sind in Kenia das gesamte Jahr über relativ stabil. Im Laufe eines Jahres finden insgesamt zwei Regenzeiten statt. Die genauen Zeitpunkte lassen sich nicht mit absoluter Genauigkeit vorhersagen.

Die größte Wahrscheinlichkeit, dass Sie in die große Regenzeit geraten, besteht von Ende April bis Juni. In dieser Zeit kann es häufiger zu Regenschauern kommen. Es regnet allerdings üblicherweise nicht – wie wir es von unseren Breiten gewöhnt sind – den ganzen Tag lang oder sogar über mehrere Tage hinweg. Vielmehr regnet es häufiger kurz und heftig; die Temperaturen bleiben indes angenehm. Die große Regenzeit sollte Sie als Kenia-Reisenden (je nach Ihren Vorstellungen) also nicht allzu sehr beeinträchtigen. Im Gegenteil – vielleicht entschließen Sie sich ja dazu, ihre Reise extra in diese Zeit zu legen. Die Landschaft weist ein üppiges Grün auf und bietet daher einen lohnenswerten Anblick.

Achtung: Aufgrund der anhaltenden Regenfälle ist es gut möglich, dass einige der nicht befestigten Landstraßen, vor allem in den Nationalparks, während der großen Regenzeit vorübergehend nicht befahrbar sind. Daher sollten Sie sich vor Ort genau über den Zustand der Straßen informieren. Dies gilt neben Amboseli und Masai Mara auch für die Aberdares und den Norden Kenias.

Die kleine Regenzeit findet etwa im Oktober/November statt. Sie ist kaum erwähnenswert, da es in der Regel nur ab und zu einen kleinen, wenn auch heftigen Schauer gibt. Auch hier gilt: Häufig kommt es wettertechnisch zu Überraschungen. Oft berichten Urlauber, die in dieser Zeit gereist sind, dass sie durchgängig herrliches Wetter und keinen Regen hatten oder dass nur in den frühen Morgenstunden Regen fiel.

An den Küsten Kenias herrschen praktisch niemals Temperaturen unter 21 Grad Celsius. Die heißeste Periode ist dort zwischen Dezember und Januar; angenehmerer ist es zwischen Juli und August.

TEMPERATURUNTERSCHIEDE BEACHTEN!

Zum Thema Wetter sei noch eines erwähnt: Zwischen Küste und Landesinnerem kann es – je nach Höhe über dem Meeresspiegel – beträchtliche Temperaturunterschiede geben. Auch wenn man es beim Sonnenbaden an der Küste gar nicht glauben will: Besonders morgens und abends kann es in der Safari-Region, vor allem in der Masai Mara, ziemlich kühl werden. Für warme Kleidung sollte deshalb gesorgt werden.

DIE SCHÖNSTEN NATURSCHAUPLÄTZE IN KENIA

Kenia ist durchzogen von etlichen Schutzgebieten mit einer fast noch unberührten Flora und Fauna. Diese präsentieren sich sehr unterschiedlich, wobei jedes Gebiet seinen ganz besonderen Reiz besitzt. Ob die Weiten des Tsavo Ost mit seiner roten Erde, das beeindruckende, karge Gebiet des Samburu, der schneebedeckte Gipfel des Mount Kenya oder die besonders für Birdwatcher interessanten Seen Lake Nakuru und Lake Naivasha – in Kenia spiegelt sich die vielfältige Schönheit des afrikanischen Kontinents wieder.

Der feinsandige Shanzu Strand

AMBOSELI-NATIONALPARK

Der Amboseli besitzt eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Landschaft, durch die besonders viele Groß-Wildtiere streifen, darunter Elefanten, Löwen, Leoparden, Geparden, Gnus, Büffel, Giraffen, Zebras und viele mehr. Mit viel Glück läuft Ihnen auch ein Spitzmaulnashorn, das u. a. aufgrund der Wilderei sehr selten geworden ist, über den Weg. Das i-Tüpfelchen bei einer Amboseli-Safari ist jedoch die Kulisse. Im Hintergrund erhebt sich majestätisch der Kilimanjaro, das höchste Bergmassiv Afrikas mit fast 5.900 Metern Höhe. Das alles macht den Amboseli zu einem Garanten für ergreifende und unvergessliche Naturerlebnisse.

DIE MASSAI: FOTOGRAFIEREN NICHT UNENTGELTLICH

Das Massai-Dorf im Amboseli-Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsziel. Allerdings sollten Touristen hier folgenden Hinweis beachten: Die Massai wünschen aus Gründen, die mit ihren Sitten und Gebräuchen zusammenhängen, nicht fotografiert werden. Dies können Sie auch auf Schildern nachlesen, die sich am Eingang des Parks befinden. Wie dem auch sei: Wenn Sie für die Erlaubnis bezahlen, sind die Massai in der Regel gern dazu bereit, sich fotografieren zu lassen. Ansonsten sollten Sie den Wunsch der Amboseli-Bewohner respektieren.

MASAI MARA

Gleiches gilt für die Masai Mara. Die Landschaft ist abwechslungsreich, von flach bis hügelig, von karg und felsig bis sumpfig und grün. Der Tierreichtum in der Masai Mara ist einzigartig – hier können ganzjährig unzählige Tierarten, zu denen die „Big Five“ gehören, entdeckt werden. Für spannende, spektakuläre Naturschauspiele sorgt die hohe Raubtierdichte in der Mara. Besonders sehenswert ist jedoch die Migration – die große Tierwanderung, die jährlich von Juli bis September stattfindet. Zebras, Gnus, Thompson-Gazellen und Antilopen durchziehen zu dieser Zeit in riesigen Herden das Naturschutzgebiet.

Royal Mara Lodge im Masai Mara Nationalpark

WÄHREND DER SAFARI: IMMER IM AUTO BLEIBEN!

Der folgende Hinweis ist weniger als Tipp, sondern eher als dringende Bitte zu verstehen: In Wildreservaten sind sowohl das Verlassen der Wagen als auch das Herumschlendern in den Parks streng verboten. Diese Verbote dienen nicht nur dem Schutz der Tiere, sondern auch dem der Touristen. Raubtiere sind gefährlicher, als sie manchmal auf den ersten Blick erscheinen mögen – und manchmal entziehen Sie sich auch völlig dem Blickfeld der Beobachter und liegen im hohen Savannengras verborgen.

Nashorn in der Masai Mara

DIANI BEACH: ZENTRUM FÜR STRAND- UND TAUCHTOURISTEN

Der wohl berühmteste Kenia-Strand ist der Diani Beach. Er erstreckt sich über 25 Kilometer entlang des indischen Ozeans. Die Riffabschnitte im Meer vor dem Strand sind besonders bei Tauchern sehr beliebt. Dieser Umstand hat mit dazu geführt, dass Diana Beach das touristische Zentrum von Kenias Südküste bildet. Das macht den Strand nicht minder schön – wer aber Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, sollte sich für einen anderen Strand entscheiden.

Eine ruhige Alternative zum Diani Beach ist der langgezogene und überaus breite Galu Beach. Dieser befindet sich südlich des Diani Beach. Die Transferzeit vom Airport Mombasa beträgt etwa 2 Stunden. Der weiße, feinsandige Galu Beach liegt inmitten einer ursprünglich natürlichen Umgebung und in Abgeschiedenheit. Zu den Touristenzentren Kenias. Hier gibt es normalerweise keine Beach Boys, die ihre Waren verkaufen.

EIN SCHUPPIGES ERLEBNIS

Einen Kenia-Insidertipp in der Nähe des Galu Beach stellt die kleine Schlangen- und Reptilienfarm dar, die unweit des Shoppingcenters (Richtung Ukunda) gelegen ist. Das kleine Areal beheimatet eine Vielzahl an Schlangen, Echsen, Schildkröten und sogar Krokodilen. Führungen gibt es auf Deutsch – der Eintritt ist kostenlos (jedoch sollen Trinkgelder eingeplant und gegeben werden). Vertreter giftiger und gefährlicher Spezies sind hier ebenso zu finden wie ungefährliche Exemplare. Diese können zum Teil auch angefasst und um den Hals gelegt werden, was gerade für Kinder eine schöne Abwechslung darstellt. Die Führer haben dabei immer zwei wachsame Augen und die Sicherheit ihrer Gäste im Blick.

ACHTUNG: FKK VERBOTEN!

An Kenias Stränden herrscht ein offizielles Verbot für Nacktbaden und Nacktsonnen. Und hier gilt dasselbe wie für das Verbot, während einer Safari den Wagen zu verlassen: Halten Sie sich unbedingt an das Verbot. Die Ordnungshüter verstehen in dieser Hinsicht bisweilen wenig bis gar keinen Spaß und verteilen nicht nur Bußgelder, sondern verfrachten Touristen, die das Verbot missachten, manchmal direkt auf die nächste Polizeidienststelle oder ins Gericht.

KIKAMBALA: NATURSTRAND AN KENIAS NORDKÜSTE

Wenn Sie Ihren Urlaub lieber an der Nordküste verbringen wollen, ist das Salama Beach Resort am Naturstrand von Kikambala sehr zu empfehlen. Die deutschen Inhaber und das Personal kümmern sich sehr liebevoll und unaufdringlich um ihre Gäste. Die Atmosphäre in dem kleinen Hotel ist eher privat.

Der kilometerlange Naturstrand lädt bei Ebbe zu ausgedehnten Strandspaziergängen ein. Zwar werden Sie hier keinen weißen Bilderbuch-Strand vorfinden - dafür ist der Kikambala Naturstrand ein echter Geheimtipp für Ruhesuchende und Individualisten. Der Strand befindet sich nördlich des Mtwapa Creek und liegt damit abseits der belebten nördlichen Strände. In der näheren Umgebung gibt es nur kleine, authentische Dörfer und Buschlandschaft.
Für alle Kenia-Strände gilt: Vergessen Sie nicht, Sonnencreme aufzutragen, denn bei der leichten, vom Meer her wehenden Brise kann man die Kraft der Sonne schon mal unterschätzen.

FERNAB DER ZIVILISATION

Die Strände der Nordküste sind sehr schön, natürlich und exotisch, allerdings nicht so breit wie die der Südküste. Bei Ebbe kann meist nicht gebadet werden, da sich das Wasser bis ans Riff zurückzieht. Allerdings ist dann eine Wanderung zum Riff möglich. Für eine Wattwanderung fragt man am besten am Strand einen Einheimischen, der viel über die Lebewesen im seichten Wasser erzählen kann. Dabei wird der Begleiter so manches Getier finden, an dem man mit Sicherheit vorbeigelaufen wäre.

Nicht nur das Leben über Wasser ist an der Nordküste lebendiger als im Süden, auch unter Wasser ist hier mehr los. An der Nordküste befinden sich die tollsten Tauchreviere. Insbesondere im Mombasa Marine Nationalpark gibt es für Taucher viel zu entdecken. Die Tauchschule Peponi Divers hat sich als Ansprechpartner bewährt.

An der Südküste befinden sich die breiten, palmenbestandenen Strände Kenias. Die Südküste ist bei Kenia-Urlaubern sehr beliebt, dennoch geht es hier ruhiger zu als an der Nordküste.

Bis auf einige Ausnahmen kann man überall auch bei Ebbe im Meer schwimmen. Sollte dies an der einen oder anderen Stelle nicht möglich sein, genügt ein Fußmarsch von 5 Minuten entlang der Küste.

Der Diani Beach südlich von Mombasa

Die Fahrt vom Flughafen zur Südküste ist etwas länger. Um zur Südküste zu gelangen, müssen Sie die Fähre nehmen. Diese wird von Einheimischen wie Touristen gleichsam genutzt, denn von Mombasa aus südwärts geht es nur mit der Likoni-Fähre. Zwei der 4 im Einsatz befindlichen Fähren wurden in Radebeul bei Dresden gebaut und sind seit 2011 im Einsatz. Für die Einheimischen ist die Fährüberfahrt kostenlos, Autos, Busse und LKW müssen etwas zahlen. So finanziert sich der Fahrbetrieb über die Hafeneinfahrt in südlicher Richtung.

DIE BESTEN RESTAURANTS IN KENIA

An Kenias Nord- sowie Südküste finden Sie viele gute Restaurants die mit internationaler und afrikanischer Küche für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Nachfolgend stellen wir einige der besten und originellsten Restaurants vor.

An der Südküste, direkt am Strand, befindet sich das Nomad’s Open Air Beach Restaurant, welches direktam Meer gelegen ist. Auf der Karte stehen viele Fischgerichte und andere Spezialitäten. Das Essen ist sehr schmackhaft und als Gast werden Sie freundlich bedient.

Eine noch spektakulärere und dazu sehr romantische Location ist das Ali Barbour’s Cave Restaurant. Das Restaurant befindet sich in einer umgestalteten Tropfsteinhöhle. Die Spezialität des Restaurants sind Meeresfrüchte. Snapper, Barrakuda, Shrimps und Hummer sind besonders empfehlenswert. Die Preise rangieren zwischen 850 und 5900 Kenia-Schilling (KES).

Eines der besten Restaurants der Nordküste ist das Tamarind. Auch dieses Restaurant sticht besonders durch seine erlesene Seafood-Auswahl hervor (einen Einblick einschließlich genauer Beschreibungen der Spezialitäten erhalten Sie direkt auf der Menü-Seite des Restaurants). Das Restaurant liegt direkt am alten Hafen von Mombasa. Das Restaurant bietet auch Ausflugsfahrten durch die Bucht vor Mombasa inklusive Abendessen und Live-Musik auf der Tamarind Dhow (ein traditionelles arabisches Segelschiff) an.

Achtung: Bei den genannten Restaurants empfiehlt sich unbedingt vorab einen Tisch zu reservieren. Herren sollten lange Hosen tragen. Die Preise sind mit denen in guten deutschen Restaurants zu vergleichen.

INTERNETCAFÉS UND WIFI IN KENIA


Heute wird in Kenia WiFi in praktisch allen Hotels angeboten, teilweise gegen Gebühr. Aber auch Internetcafés sind mittlerweile in Kenia keine Seltenheit mehr. Hier eine kleine Auflistung:

Nairobi:

  • Skylab Cybercity – 20th Century Plaza, Mama Ngina Street
  • Nelion Online Cyber Café – Kenya Hse, Koinange/ Monrovia Street
  • Cyber Palace – Odyssey Plaza, South B, Mchumbi Road


Mombasa:

  • CyberCruiser Ltd, Ronald Ngala Road
  • Burhani Cyberspot, Maalim Juma Road


HANDYNETZ IN KENIA

Was für das kenianische Telefonnetz generell gilt, gilt nicht für das mobile Netz: Im Gegensatz zum Festnetz kommen Mobilfunkverbindungen gut zustande. Nairobi, Mombasa und die Küste werden vom Netz umfassend abgedeckt. SIM-Karten für deutsche Handys kosten umgerechnet etwa 10 Euro; die Prepaid-Karten (Scratch-Cards) können in vielen Einkaufszentren Nairobis und entlang der Küste erworben werden. Der Anbieter Safaricom hat sich als der zuverlässigste und günstigste erwiesen. Besonders das Mobile Banking hat sich in Kenia durchgesetzt.

STRAßENVERHÄLTNISSE IN KENIA: VORSICHT WALTEN LASSEN!

Die Straßen in Kenia zeichnen sich nicht gerade durch ihren gepflegten Zustand und die damit einhergehende Sicherheit aus. Sowohl Straßen als auch Fahrzeuge entsprechen selten den deutschen Sicherheitsstandards; außerdem existieren Verkehrsregeln oft nur auf dem Papier. Da aus diesen Gründen das das Unfallrisiko erhöht ist, sollten zumindest nächtliche Überlandfahrten vermieden werden.

Vermeiden Sie in jedem Fall Reisen mit der Bahn. Die Wartung des Schienennetzes ist bestenfalls mangelhaft zu nennen – ein Umstand, der in der Vergangenheit schon mehrfach zu schweren Unfällen führte.

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