Familie Ecker Privat-Safari mit Ocean Village Club

Familie Ecker berichtet umfassend von ihrer Keniareise mit Privatsafari (Lake Nakuru und Masai Mara) und Entspannung im Ocean Village Club.

Jambo liebes Safari-Tours - Team,

Gerne berichten wir Ihnen über unsere Reise !
Um es gleich vorweg zusammenzufassen: es war vom ersten bis zum letzten Tag ein perfekt organisierter und wunderschöner Urlaub.

Nach unserer Landung in Nairobi wurden wir von unserem netten, wie sich später herausstellte absolut perfekten Guide Justin, sehr freundlich und herzlich empfangen. Auf der Fahrt von Nairobi nach Nakuru konnten wir uns erste Eindrücke einer "anderen Welt" verschaffen. Justin war von Anfang an sehr gesprächig und immer bemüht, uns alles zu erklären und zu zeigen. In Nakuru angekommen, wurden wir herzlich im Flamingo Camp empfangen und besonders nett versorgt und behandelt. Die Unterkunft war tadellos und auch das Essen war sehr gut.

Die Pirschfahrten im Nakuru Nationalpark waren von Anfang an sehr erfolgreich und wir sahen neben Nashörnern, Giraffen, Pavianen, Büffeln,..... auch natürlich die berühmten Flamingos im Lake Nakuru, wenn auch nicht so viele, da der See Hochwasser führte, und dann nicht so viele Flamingos da sind.

Nach zwei Nächten im Flamingo Camp, machten wir uns am 19.12. auf den Weg in die Masai Mara. Justin wählte eine Strecke, die einen wirklich bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Wir fuhren über gebirgiges Gelände bis 3000 m Höhe und sahen die Kornkammer Kenias. Berge von Karotten und Kartoffel, Maisfelder und grüne Felder erinnerten uns an unser Land zu Hause, wenn man sich jedoch die Straßen ansah, die Packesel-Karawanen und die Herzlichkeit der Menschen, die uns winkten, wusste man wieder, wo man war. Dank der Fahrkünste unseres Guides überstanden wir die wirklich abenteuerliche Fahrt auf Straßen, die man mit Worten nicht beschreiben kann. Es war eine Fahrt, die uns immer in Erinnerung bleiben wird. In Narok versorgte uns unser Guide mit Bananen zur Stärkung.

Nach insgesamt ca. 6 Stunden Fahrt erreichten wir das Oloshaiki Camp in der Masai Mara, wo wir wieder sehr freundlich empfangen wurden. In dem sehr ursprünglichen, einfachen Camp, hatte man das Gefühl, mitten in der Natur zu sein.

Bereits bei der Abendpirsch entdeckte Justin einen Geparden, der gerade seine Beute, ein Gnu, verspeiste. Außerdem sahen wir Löwen und viele wunderschöne Antilopen, Gazellen, Zebras, Giraffen und vieles mehr. Die drei kommenden Tage lieferte uns Justin perfekte Pirschfahrten und war immer bemüht, etwas Besonderes für uns zu entdecken. Er erklärte uns anhand selbstgezeichneter Karten und Beschreibungen, nicht nur wie die Masai Mara mit seiner Tierwelt aufgebaut ist, sondern gab uns generell eine geographische Erklärung von Kenia und des Great Rift Valley.

Nachdem wir alle wichtigen Abschnitte der Masai Mara rund um das Oloshaiki Camp erkundet hatten, fuhren wir am 22.12. los Richtung Mara Triangel. Bei der vierstündigen interessanten Fahrt durch die Masai Mara, sahen wir Massai-Dörfer, riesige Massai Rinderherden und natürlich jede Menge Tiere. Der Empfang im Kilima Camp war wieder sehr herzlich und dieses Camp hat uns mit Abstand am besten gefallen. Man lebt quasi inmitten der Wildtiere auf 1800 m Höhe.

Gleich zu Beginn ging ein sehr netter Camp-Wächter mit uns durch die Anlage und wir trauten unseren Augen nicht, als wir 14 Giraffen gegenüberstanden. Die Zelte waren sehr einfach aber mit allem ausgestattet, was man benötigt. Vor dem Zelt auf der Terrasse spazierten immer wieder Zebras oder Antilopen vorbei. In der Nacht konnte man den Geräuschen der Wildtiere lauschen und es war einfach nur toll. Das Essen war vorzüglich und extrem liebevoll zubereitet. Man fühlte sich im Camp wie in einer großen Familie. Am Abend wurde ein Lagerfeuer gemacht und mit einem Massai konnte man versuchen, mit Hölzern Feuer zu machen. Alle waren so nett und hilfsbereit.
Auf unseren Pirschfahrten durch die Mara Triangel sahen wir riesige und so viele Herden von Elefanten, wie wir sie vorher noch nie gesehen hatten. Wir waren ja bereits zum vierten Mal in Kenia, aber so viele Elefanten hatten wir noch nirgends gesehen. Außerdem entdeckten wir wieder Nashörner und Löwenrudel. Unser Guide und Freund Justin erklärte uns anhand seines Buches jeden noch so kleinen Vogel, oder noch so ausgefallene Echse. Wir sahen wirklich alle Tiere, die man sich vorstellen kann - nur der Leopard wollte sich nicht blicken lassen. Wir sahen zwar seine Beute, eine Antilope im Baum hängen, der Leo zeigte sich aber leider nicht.

Justin ließ sich am letzten Tag der Safari noch etwas ganz besonderes einfallen. Er fuhr mit uns zum Grenzpunkt zu Tansania, wo wir eine Aussicht genossen, die unbeschreiblich war. Die unendliche Weite dieses Landes gibt einem ein Gefühl der Freiheit und man vergisst jeglichen Stress.

Auf dem Rückweg organisierte Justin nochmal was besonderes für uns. Wir durften mit einem Ranger zu Fuß über den Mara Fluss gehen und entlang am Ufer die Nilpferde und Krokodile aus nächster Nähe beobachten . Mit Justin hatten wir nicht nur einen Safari-Guide, sondern einen Freund, der immer wieder Überraschungen bereit hatte und alles tat, um uns zufrieden zu stellen. Wir möchten Justin Murage hier auch wirklich weiterempfehlen, da die Fahrer ohnehin sehr darum kämpfen Aufträge zu bekommen, weil ja leider sehr wenige Touristen unterwegs sind.

Am 25.12. hieß es Abschied nehmen von unserer Camp-Familie, was sehr emotional war und wir uns alle umarmten. Wir möchten das Camp allen Naturliebhabern wärmstens empfehlen, die das Ursprüngliche lieben.
Justin brachte uns mittags zum Airstrip und nun hieß es auch von ihm Abschied nehmen. Wir hatten in den neun Tagen so vieles zusammen erlebt und eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut. Der Abschied fiel uns schwer, aber wer weiß, vielleicht kommen wir ja wieder, und dann werden wir wieder unseren Justin als Guide buchen.

Der Flug mit der einmotorigen Maschine war etwas wackelig, da wir ein Gewitter durchflogen, aber zum Glück landeten wir sicher am Diani Beach Flughafen.
Wir wurden vom Flughafen abgeholt und ins Hotel Ocean Village gebracht. Der Empfang dort war das einzige bei unserer Reise, was uns etwas enttäuscht hatte. Keiner wusste so recht Bescheid, dass wir kommen, und der Empfang war nicht sehr freundlich.

Am Abend hatten wir dann die Begrüßung der Hotel-Managerin und von da an war auch im Hotel alles perfekt. Die Kellner waren ausgesprochen freundlich und bemüht, das Essen vorzüglich und die Zimmer sehr sauber und groß. Der Strandbereich einfach ein Traum, und das Wetter herrlich. Wir verbrachten hier zur Entspannung noch wunderbare vier Tage.

Wir wollen uns nochmal bedanken, dass alles so gut funktioniert hat und hoffen, dass es nicht unsere letzte Reise nach Kenia war.

Liebe Grüße Familie Ecker