Reisebericht von Familie Schwab zur Tsavo Amboseli Safari

Hier berichtet Familie Schwab, die mit ihren Kindern an der Tsavo Amboseli Compact Safari teilgenommen hat. Die ganze Familie hat die intensive Zeit auf Safari sehr genossen.

Jambo Frau Ziegner,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Gerne möchten wir Sie an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Wir haben die Tsavo Amboseli Compact Safari sehr genossen, es war ein geniales Abenteuer von Anfang an. Selten habe ich unsere Kinder so strahlen sehen.

Am 05.07.2017, morgens, ging es los. Bereits eine halbe Stunde vor der vereinbarten Abholzeit 5.30 Uhr stand unser Fahrer "Nassaro" mit dem Land Cruiser bereit. Während wir noch ein kurzes Frühstück einnahmen, verstaute er das Gepäck. Pünktlich ging es auf die Piste.

Auf Schleichwegen, die unser genialer Fahrer nutzte, um dem Mombasa-Chaos zu entgehen, ging es Richtung Tsavo-West. Bereits die gewählte Buckelpiste bis zur "Autobahn" machte unseren Kindern Riesenspaß.

Vorbei an den Taita Hills und der Stadt Voi legten wir einen kurzen Zwischenstopp an einer "Raststätte" ein, um Kaltgetränke und einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Die ersten Einkäufe wurden dort auch getätigt. Auf dem Weg zum Tsavo West Nationalpark sahen wir bereits die ersten Zebras und Affen am Straßenrand.

Im Tsavo West ging es direkt weiter mit unglaublich nahen Begegnungen mit Elefanten, Affen, Giraffen, Zebras, etc. Es war teilweise atemberaubend. In Mzima Springs unternahmen wir eine kleine Fußsafari. Dort sahen wir einige Flusspferde, allerdings überwiegend im / unter Wasser. Die Krokodile hielten sich irgendwo versteckt ...
Toll war auch der Aufenthalt im Severin Safari Camp. Alles sehr komfortabel, liebevoll und hochinteressant, incl. nächtlichen Besuchen von Affen, Elefanten und anderen Huftieren.

Am 2. Tag fuhren wir frühmorgens in Richtung Amboseli und besuchten auf unseren speziellen Wunsch hin ein Massai-Dorf. Nassoro hatte dies freundlicherweise möglich gemacht. Wir sangen und tanzten mit den Massai und unsere Kinder versorgten die örtliche Schule mit Stiften, Schulheften, Linealen und kleinen Aufmerksamkeiten. Die Freude bei allen Beteiligten war riesengroß.

Es folgte ein Stop an Sheitanis Lava, was die Kinder ebenfalls zu Staunen brachte. Bei den Pirschfahrten in Amboseli sahen wir ebenfalls riesige Herden an Tieren, inclusive des ersten Löwen. Beim Anblick des Lieblingstieres unserer Tochter, dem Geparden, flossen die ersten Freudentränen. Aber es sollte ja noch besser kommen...

Die Unterkunft "Ol Tukai Lodge" ist natürlich der Hammer. Luxus mitten im Nirgendwo... und die Tiere Drumherum... einfach toll. Ständig neue Highlights.

Am 3. Tag starteten wir, bereits in der Dämmerung und sahen wieder viele Tiere aus nächster Nähe. Ein Löwenrudel sowie ein Geparden-Paar, das unser Fahrzeug minutenlang begleitete, waren hier die absoluten Highlights. Nach dem späten Frühstück ging es weiter Richtung Tsavo Ost. Schon auf der Fahrt dorthin konnten wir die großen, roten Elefantenherden sehen. Mittags checkten wir dann in der Ashnil Aruba Lodge ein. Ebenfalls eine tolle Unterkunft. Von dort aus konnten wir die Tiere rund um den Aruba-Damm beobachten. Bei weiteren Pirschfahrten am Nachmittag hatten wir wieder atemberaubende Begegnungen mit Elefanten und Löwen.
Nachts hörten wir ständig einen hungrigen Löwen in der Nähe der Unterkunft brüllen.

Am nächsten Morgen konnten wir dann bei der Frühpirsch ein verletztes Zebra erkennen, das offensichtlich noch mal den Fängen des Löwen entkommen konnte.
Gegen Mittag verließen wir den Tsavo-Ost Nationalpark und nahmen in der Region Voi noch ein letztes Mittagessen ein (tolles Buffet in toller Umgebung). Anschließend ging es abenteuerlich über den Highway und Mombasa Stadt mit Fähre in Richtung Strandhotel, wo wir spätnachmittags müde aber glücklich ankamen.

Trotz der Strapazen und des fehlendes Schlafs hatten unsere Kinder immer noch nicht genug von Safari und waren ein wenig traurig, dass diese schon vorbei war.

Zusammenfassend können wir nur sagen, dass diese Safari ein atemberaubendes Erlebnis für Eltern und Kinder war und noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Wiederholung in den nächsten Jahren ist sehr wahrscheinlich. Außer Leopard und Nashorn haben wir alles gesehen!

Einen speziellen Dank möchten wir an Fahrer "Nassaro" richten, der einen erheblichen Anteil zum Gelingen dieses Abenteuers beisteuerte. Wir haben uns jederzeit sicher und bestens aufgehoben gefühlt.

Liebe Grüße

Familie Schwab