Kundenbericht Kenia-Safari und Pinewood Beach Resort

Unsere Kunden Lars Kunitsch und Susi Schlosser entschieden sich für eine Kenia Safari mit 2 Nächten Tsavo West und 3 Nächten Masai Mara. Das Badehotel war das Pinewood Beach Resort.

Liebes Safari-Tours Team,
zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die hervorragende Beratung im Vorfeld unserer Reise – besonders an Sie Herr Reh, dass Sie uns zur Kilima Lodge „gedrängt“ haben!

Hotel – Pinewood Beach Resort (2 Nächte vor der Safari + 4 Nächte nach der Safari)
Das Pinewood Beach Resort liegt am „Galu Beach“ so gesehen dem südlichen Ende des Diani Beach. Es gibt einen wunderbar breiten Sandstrand mit sehr wenigen Beach Boys, die noch dazu sehr zurückhaltend sind. Der Strand ist eher einsam, wir haben das genossen. Baden, je nach Gezeiten problemlos möglich (Badeschuhe nicht vergessen, sehr viele Seeigel) und das Wasser sehr warm. Schnorcheln lohnt sich an diesem Strandabschnitt nicht, da kaum Korallen und die wenigen vorhandenen Blöcke sind fast tot. Wir waren vor 1,5 Jahren im Ocean Village, dort war es sehr gut zum Schnorcheln. Es gäbe aber die Möglichkeit sich per Boot zu einem Riff fahren zu lassen (2 Std. ca. 15.-€).
Das Hotel selbst ist ein ruhiges kleines Hotel mit ca. 60 Zimmern in einer schönen Anlage. Die Zimmer sind einfach, aber sehr sauber. Die Bäder, teilweise ein bisschen „in die Jahre“ gekommen. Das Personal ist sehr freundlich und um seine Gäste bemüht.
Bemängeln könnte man, für uns aber trotzdem vollkommen in Ordnung, dass es von 6 Abenden an Dreien das gleiche Abendessen gab. Beim Frühstück war Erdbeer- und Orangenmarmelade vorhanden, Käse nur sehr selten, ansonsten eine große Auswahl an Obst, Omlettes, Brot, Waffeln etc.
Insgesamt ein nettes, kleines Hotel –persönlich würden wir aber das Ocean Village bevorzugen, dass aus unserer Sicht sowohl von den Zimmern als auch der Qualität des Essens sehr viel besser war.

Safari ( 2 Nächte Severin Safari Camp, Tsavo West + 3 Nächte Kilima Camp, Masai Mara)
Was sollen wir hierzu schreiben – es war unbeschreiblich… Wir dachten eigentlich bereits nach unserer letzten Safari, dass diese nicht mehr zu toppen sei, aber sie wurde es.
Wir haben uns aufgrund der sehr guten Erfahrungen der letzten Reise, für das Severin Safari Camp mit etwas mehr Zeit entschieden und konnten deren Annehmlichkeiten diesmal richtig genießen, so z.B. den Pool mit grasenden Impalas davor, eine Massage in traumhafter Atmosphäre. Oder die erste Nacht, in der zunächst eine Horde Antilopen vor unserem Zelt graste, dann ein Wasserbüffel und schlussendlich eine Giraffe am Zelt vorbei lief. Entsprechend kurz war unsere Nacht, weil wir immer wieder aufstanden, um alles zu beobachten. Das Camp ist nicht eingezäunt, man muss das mögen.
Das Personal ist fantastisch, das Essen hervorragend (entspricht gehobenem Niveau in einem Restaurant), der Wein gut, die Zeltausstattung sehr gehoben – es gibt hier überhaupt nichts auszusetzen, nur weiter zu empfehlen!

Nach einem kurzen Flug sind wir in der Masai Mara gelandet und wurden dort von unserem Fahrer Martin (den sollte man bei der Buchung anfragen, unbezahlbar!) abgeholt. Der Weg zum Camp ist sehr ruckelig, aber man gelangt zu einem paradiesischen Ort. Uns war nicht klar, dass das Camp auf 1.800 m Höhe liegt und es entsprechend kühl werden kann, ebenso bei den Pirschfahrten. Wir hatten zwar einen dünnen Vlies und Windjacken dabei, aber ein dickerer Vlies für den Fahrtwind wäre gut gewesen.
Auch hier gilt: Personal fantastisch, Essen hervorragend (entspricht ebenfalls gehobenem Niveau in einem Restaurant), Wein sehr gut, die Zeltausstattung sehr gehoben, alle mit einem fantastischen Blick auf die Masai Mara – auch hier gibt es überhaupt nichts auszusetzen, nur zu schwärmen.

Dank Martin, einem ehemaligen Ranger, der alles wusste und jeden Weg oder nicht Weg kannte, haben wir einfach alles gesehen – mehrfach Löwen, sogar eine Löwenmutter mit 3 Jungen, die sie stillte, 8 (!) Nashörner (es gibt 14 insgesamt im Park), 3 Geparden, 1 Leopard, Nilpferde sowohl mehrfach an Land und massenweise im Wasser. Dazu das Picknick und das unvergessene Frühstück mit 100 Wasserbüffeln in ein paar 100 m Entfernung in der Masai Mara.
Das Camp selbst bietet noch dazu einige Möglichkeiten, wie Buschwanderung, Reiten und mehr. Dazu die vielen kleinen Aufmerksamkeiten wie Betthupferl oder gar die beiden Wärmflaschen in unserem Bett. Das allabendliche Lagerfeuer mit Snacks wie warmen Nüssen oder selbstgemachtes Popcorn, die Gespräche mit dem Team vor Ort.
Tipp - man sollte sich auf die Menschen im Camp einlassen, sich ihnen und ihren Ideen/Empfehlungen anpassen und nicht umgekehrt, dann bekommt man unglaubliche Erfahrungen geschenkt – wir werden diese Reise nie vergessen.
Wer uns fragt, ob Severin oder Kilima – können wir nicht sagen – eigentlich muss man beides machen, auch da beide Parks so unterschiedlich und auf ihre eigene Weise so schön sind.