Sören Reh bewertet das Emrald Flamingo Beach Hotel

Heute sende ich ein Jambo aus dem Serena Beach Hotel direkt von Shanzu Beach. Ich bin umgezogen, ca. 500 Meter mit dem Taxi vom Flamingo Beach Hotel zum Hotel Serena Beach.

Wie versprochen möchte ich Ihnen über das Hotel Emrald Flamingo Beach berichten, in dem ich drei Nächte übernachten durfte.

Das Hotel Flamingo Beach gehörte einst zur Hotelgruppe des African Safari Clubs und hat seit einigen Jahren einen neuen Besitzer. Am nördlichen Rand des ca. 1,5 Kilometer langen Shanzu Strandes liegend, ist es bei vielen Gästen aus früheren Jahren gut bekannt und erfreut sich aber auch bei neuen Gästen größter Beliebtheit.

Man betritt das Hotel Flamingo Beach über eine sehr große, imposante Empfangshalle, wo sich auch die Rezeption befindet. Nur die Flamingos fehlen, die sich zu Zeiten des African Safari Clubs in der Mitte des Empfangsbereiches befanden und dem Hotel seinen Namen gegeben haben. Wenn man durch die Empfangshalle schreitet, spürt man schon die erste Meeresbrise und es eröffnet sich ein Chill-out-Bereich mit Mainbar und daran anschließend ein Blick über die große Poollandschaft bis hin zum Meer.

Leicht erhöht liegt das Hauptgebäude mit dem Restaurant und dem à la carte Restaurant Blue Lagoon, welches sich aber auf Poolhöhe befindet. Der Innenbereich des Hotels wird dominiert durch den Pool, der durch einen Wasserfall gespeist wird und die große Liegewiese, die leicht abfallend bis hinunter zum Strand reicht.

Um diesen Innenbereich gruppieren sich in Hufeisenform die einzelnen Wohntrakte. Insgesamt 5 Gebäude stehen den Gästen für ihren Aufenthalt zur Verfügung. Es gibt insgesamt nur 137 Zimmer. Die meisten davon sind Standard Zimmer. Weiter gibt es einige Superior Zimmer mit und ohne Meerblick. Wobei ich das Gefühl habe, dass man das Meer von fast allen Zimmern mehr oder weniger sieht.

Die Standard Zimmer haben eine normale Größe und Ausstattung. Alle mit Flachbildschirm und ZDF Empfang, Minikühlschrank, täglich kostenfrei zwei Flaschen Wasser, Kaffee- und Tee-Zubereiter, Klimaanlage sowie kostenfreier Safe und Internetanschluss.

Den besten Eindruck von den Zimmer bekommen Sie, wenn Sie sich meine Bilder anschauen. Die Superior Zimmer sind etwa 10 m² größer wie die Standard Zimmer und haben die gleiche Ausstattung. Die Möbel sind allesamt nicht neu, aber sauber. Die Bäder in allen Zimmerkategorien nehmen sich nicht viel, sind sauber, aber renovierungsbedürftig.

Diesen Umstand besprach ich auch mit der Reiseleitung, die mir aber versicherte, dass es wegen den Bäder keinen Reklamationen gibt. Natürlich ist das Ansichtssache und ich habe sicherlich das 1a Top Bad vom Ocean Village Club Hotel noch im Kopf. Sollte ich die zwei Bäder vergleichen, bekommt das Ocean Village eine klare Eins, wobei das Flamingo Beach Hotel gerade so Note Ausreichend erhält. Berücksichtigen möchte ich aber dabei, dass die Bäder des Ocean Village neu sind.

Die Anlage des Flamingo Beach Hotels hat 4 Sterne insgesamt verdient, aber mit den eben erwähnten ehrlichen Einschränkungen. Zu der Außenanlage gehört noch eine sehr stimmungsvolle Höhlenbar die zurzeit aber leider nicht geöffnet hat. Sehr schön ist auch das à la carte Restaurant Blue Lagoon, welches sich unterhalb des Hauptrestaurants befindet und direkt an den Pool angrenzt.

Für kühle Getränke sorgt neben der Mainbar die große Poolbar, von der aus man einen schönen Blick zum Meer hat und Strand sowie Indischen Ocean beobachten kann. Für sportliche Gäste stehen 4 Tennisplätze sowie ein Fitnessraum zur kostenfreien Verfügung. Desweiteren wird Wassersport und Tauchen gegen Gebühr angeboten.

Da Essen Geschmackssache ist, würde ich das Angebot im Hotel Flamingo als durchschnittlich bezeichnen. Leider waren jetzt nicht viele Gäste im Flamingo, ich schätze so ca. 40-50 Urlauber.

Fazit: Das Hotel ist eine preiswerte Variante für einen Kenia Urlaub und für Familien (es gibt Familienzimmer) geeignet. Auch für Urlauber, die unmittelbar außerhalb der Hotelanlage etwas erleben möchten. Safari Tours startet alle Safaris auch ab dem Hotel Flamingo Beach.

Morgen geht’s für mich nach Kikambala zum Hotel Salama Beach Resort. Taxi ist schon bestellt und der Generalmanager Christian Bezner erwartet mich gegen 10.00 Uhr.

Bleiben Sie schön neugierig.
Für Sie direkt vom Shanzu Beach berichtet Sören Reh von Safari Tours