Sören Reh am letzten Tag der Safari im Amboseli Nationalpark

Heute verlasse ich den Amboseli Nationalpark.

Am Sonntagabend vereinbarte ich mit meinem Fahrer Nicki wieder eine zeitige Abfahrt aus der Ol Tukai Lodge. Das bedeutet 06.00 Uhr aufstehen, 06.30 Uhr frühstücken und 07.00 Uhr Abfahrt. So haben wir es aber auch an jedem Tag auf Safari gemacht. Ich wollte ja so viel wie möglich erleben. Also dann hieß es zum letzten Mal Heia Safari. Kurz nachdem wir die sehr schöne Ol Tukai Lodge verlassen hatten, sahen wir die ersten Tiere. Ein Marabu Pärchen stolzierte in der Ebene. Kurz darauf sahen wir eine noch größere Marabu Familie. Aber das schönste an diesem Morgen war der grandiose Kilimanjaro, wie er sich langsam in seinem vollen Glanz zeigte.

Auch eine Zebrafamilie konnte ich vor der Kulisse des Kilimanjaro ablichten. Wie Sie auf den Bildern sehen, kann man nicht von dem höchsten Berg Afrikas lassen. Nach fast einer Stunde verließen wir den Park zur Rückfahrt nach Mombasa. Auf uns kam eine lange Fahrtstrecke unter kenianischen Straßenverhältnissen zu. Darum geben wir auch immer die Zeitdauer zwischen den Nationalparks in Stunden und nicht in Kilometern an. Die Fahrt vom Amboseli Nationalpark dauert ohne Pause ca. 7 Stunden.

Zum Teil fuhren wir auf Huckelpisten, zum Teil auf neugebauten Straßenabschnitten. Aber durch die gute Fahrt von meinem Guide Nicki waren wir schon um 12.00 Uhr in Voi und damit auf der Straße, die von Nairobi nach Mombasa führt. Aber auch auf dieser Straße kommt niemand richtig vorwärts, da die Wirtschaft in Kenia immer mehr wächst und sehr vieles mit dem LKW transportiert wird. Wir lagen aber gut in der Zeit und nach einer kurzen Mittagspause an einer Raststätte ging es weiter Richtung Mombasa.

Langweilig wurde mir nicht, denn ich beobachtete, wie der Bau der neuen Eisenbahnverbindung zwischen Mombasa und Nairobi voranschreitet. Diese wird im Übrigen von den Chinesen gebaut. Wie ich es mir gewünscht hatte erreichten wir 15.00 Uhr Mombasa. Das bedeutete aber noch nicht, dass ich im Hotel Severin Sea Lodge war. Wir mussten noch eine Stunde durch Mombasa fahren und dann war ich am Ziel im Hotel Severin Sea Lodge. Dieses Hotel wollte ich in den nächsten Tagen testen.

Nach der herzlichen Verabschiedung von Nicki mit einem wohl verdienten Trinkgeld checkte ich ein und bezog mein Zimmer. Okay, ich hatte mir wieder inkognito ein Standard Zimmer gebucht. Naja, das wollte ich dann nicht und nach einem entspannten Gespräch an der Rezeption zeigte man mir zwei weitere Zimmer, wovon ich dann eines bezog. Ich würde allen empfehlen, ein Superior Zimmer zu buchen. Natürlich ist es auch immer abhängig vom Budget. Meine Einschätzung vom Hotel Severin Sea Lodge werde ich dann nach meiner Rückkehr nach Deutschland schreiben.

Morgen werde ich mir das Hotel Sarova Whitesands Beach Resort anschauen und davon berichten. Jetzt genieße ich das Hotel mit einem schönen Tusker Bier, baridi (gut gekühlt) natürlich.

Bis bald Sören Reh von Safari Tours
Spezialist von Safari Tours