Safari Tours berichtet vom dritten Tag der Masai Mara Safari

Susann Ziegner und Britta Lehmann von Safari Tours berichten heute vom dritten und letzten Tag ihrer Masai Mara Safari im Oloshaiki Camp.

Pünktlich um 6 Uhr startete Esther den Safarijeep und wir machten uns auf Tierbeobachtung.
Bisher hatten wir sehr viel Safariglück, denn bereits nach der zweiter Pirschfahrt hatten wir alle Vertreter der Big Five vor die Kameralinse bekommen. Dazu gehören Elefant, Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn. Es konnte einfach nicht besser laufen. Das Masai Mara Gebiet ist ganzjährig ein Garant für sensationelle Tierbeobachtungen. Doch in der Zeit zwischen Juli und September ist die Masai Mara noch spannender, denn es halten sich große Gnu- und Zebraherden hier auf. In einigen Wochen setzen sie ihre große Wanderung Richtung Tansania fort.

Wir wollten gern nochmal die große Löwenfamilie von gestern sehen und so machten wir uns auf die Suche. Unsere erfahrenen Safariguides kennen die Masai Mara wie ihre Westentasche und so dauerte es auch nicht lange bis wir das Löwenrudel tatsächlich wieder entdeckten. Diesmal waren alle Mitglieder der großen Familie zu sehen, 2 Männchen, 4 Weibchen und 11 Jungtiere. Es bot sich ein besonderes Schauspiel, denn die Löwengruppe hatte in der Nacht vier ausgewachsene Gnus gerissen. Wo wir auch hinsahen, lagen die Beutetiere im Gras verteilt und wurden genüsslich verspeist. Es wurde an allen Seiten gezogen und gezerrt, Knochen knackten, blutige Schnauzen, wo man auch hinsah. Fast eine Stunde genossen wir den Anblick dieser wunderbaren Szene. Alle Bäuche waren schon sichtlich gefüllt, so dass sich die ersten Tiere faul ins Gras legten. Andere putzten sich und einige Löwenkinder versuchten die erwachsenen Tiere zum Spielen aufzufordern. Plötzlich wurden alle aufmerksam. Alle Blicke, auch die der Jungtiere, gingen in Richtung einer großen Büffelherde, die in etwa 100 Metern Entfernung vorbei zog. Auch die Büffel blieben wie angewurzelt stehen. Wir fragten unsere Guides, warum sich die Tiere gerade so verhalten. Sie erklärten uns, dass Löwenbabys nicht selten von Büffeln tot getreten werden. Auf einmal verschwanden alle Löwenjungen in einem Busch und es dauerte ein paar Minuten bis die Büffelherde weiterzog. Nach und nach kamen die Löwenkinder wieder aus ihrem Versteck, immer unter wachsamen Blicken ihrer Mütter. Wir hatten genug tolle Bilder gemacht und setzten zufrieden unsere Fahrt fort.

Wir fuhren weiter in Richtung Mara Fluss. Es dauerte nicht lange bis wir die nächsten Jäger der Natur entdeckten. Es waren wieder die fünf Geparden. „The five brothers“ wie unsere Guides immer sagten. Sie hatten sich einen großen Termitenhügel als Schlafplatz ausgesucht und dösten in der Sonne vor sich hin. Von den Fahrzeugen ließen sie sich absolut nicht stören. Wir machten noch ein paar Bilder und fuhren weiter. Bis zum Mara River hatten wir noch ein ganzes Stück Fahrt vor uns.

Esther stoppte den Jeep direkt am Ufer des Mara Flusses und Bernhard stieg aus um die Umgebung zu sichten. Erst dann durften wir aus dem Auto klettern. Esther ging mit uns ein Stück zu Fuß am Ufer entlang, so dass wir einen guten Ausblick auf eine große Gruppe von Flusspferden hatten. Auf der anderen Uferseite lagen einige Krokodile in der Sonne.

Als wir zurück zu unserem Safarijeep gingen hatte Bernhard bereits Tisch und Stühle für unser Buschfrühstück aufgebaut. Es war eine atemberaubende Kulisse, direkt vor uns der Mara Fluss mit den schnaufenden und grunzenden Flusspferden. Ohne viel zu sagen genossen wir unser Frühstück und saugten zufrieden den Moment in der Natur in uns auf.

Zurück im Oloshaiki Camp müssten wir uns bereits auf unsere Abreise vorbereiten. Eine spannende und hochinteressante Safari war zu Ende. Das Team vom Oloshaiki Camp servierte uns noch ein zeitiges Mittagessen, dann holte uns Esther für die Fahrt zum Flugfeld ab. Dort angekommen verabschiedeten wir uns von Esther und stiegen in den Safariflieger ein. Irgendwie ein trauriger Moment. Es war eine so unglaubliche Zeit auf unserer Kenia Safari.

Nach den 3 Tagen Masai Mara sind wir nun an der Nordküste, im Hotel Severin Sea Lodge. Das 4-Sterne-Hotel liegt direkt am Bamburi Beach. Wir bezogen unser Zimmer und dann war es erst einmal an der Zeit, den Staub der letzten Tage abzuwaschen. Anschließend genossen wir ein sehr gutes Abendessen.

Für morgen sind einige Hotelbesichtigungen geplant und wir werden selbstverständlich davon berichten.

Bis dahin, viele Grüße
Britta Lehmann und Susann Ziegner von Safari Tours