Sören Reh besucht das Neptune Paradise Beach Resort

Sören Reh und Christina Köppig von Safari Tours besuchten das Neptune Paradise Beach Resort am Galu Beach und trafen den Resident Manager.

Guten Tag aus Kenia wünschen Christina Köppig und Sören Reh

Heute hatten wir einen wichtigen Besuch im Neptune Paradise Beach Resort geplant. Warum? Safari Tours hat durch Sören Reh vor zwei Jahren das Hotel Neptune Paradise am Galu Beach für eine Woche getestet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass wir dieses Hotel unseren Kunden mit gutem Gewissen anbieten können. Das haben wir auch getan und schon sehr viele zufriedene Urlauber haben ihre Keniaferien dort verbracht. Nun gab es im Januar 2018 durch eine uns nicht bekannte Gruppe einige Kritikpunkte, denen wir unbedingt nachgehen wollten. Was waren die Kritikpunkte?
1. Schlecht und nicht gereinigte Zimmer
2. Dreckige Gläser an der Bar
3. Verschmutzte Tischdecken im Restaurant
4. Nicht schmackhaftes, unzureichendes Essen
5. Nicht ausreichende Badetücher
6. Zu wenig Sonnenschirme bzw. schattige Plätze

Das alles zusammen genommen konnte ich gar nicht glauben und setzte mich gleich mit der Chefreiseleitung von FTI Touristik und DER Touristik in Verbindung, um zu ergründen, ob es denn wahr ist, dass innerhalb von 2 Jahren das Niveau dermaßen gesunken ist. Zumal ich erst vor einem Jahr im März 2017 einen Kontrollbesuch gemacht hatte.

Mir wurde von beiden Chefreiseleitungen versichert, dass es keinesfalls so ist. Bis auf die Tatsache, dass es wegen Problemen mit der Wäscherei 3 Tage Engpässe mit den Badetüchern gab. Ich wollte es trotzdem selber ergründen und da mein Keniabesuch ja für März geplant war, machte ich kurzer Hand einen zusätzlichen Termin mit dem Resident Manager Bharat Mehra.

Die Entscheidung, einen Besuch im Neptune Resort zu organisieren, wurde auch durch eine besorgte Kundin erhärtet, die mich vor 2 Wochen anrief und fragte, ob sie auf Grund dieser negativen Berichte nicht besser umbuchen solle. Ich verneinte, im Vertrauen auf meine eigenen Erfahrungen und dem Glauben, dass es sich niemals so verschlechtert haben könne. Sie war einverstanden und reiste in dieses Hotel. Später werde ich auf diese Urlauberin zurückkommen.

Pünktlich 11:30 Uhr wurden wir von einem Fahrer von Denis Moser, DM Tours und Safaris, abgeholt und fuhren in das Hotel Neptune Paradise zur Verabredung mit dem Resident Manager. Nach 20 Minuten Fahrt trafen wir im Hotel ein, meldeten uns an der Rezeption an und einige Augenblicke später stand der Resident Manager, Herr Bharat Mehra, vor uns. Ich erklärte ihm, warum ich hier bin und er schilderte seine Sicht der Dinge. Ich konnte seine Darstellung gut nachvollziehen, aber ich betonte auch, dass wir viele Kunden in das Hotel gebucht haben und wir uns auf die Qualität verlassen müssen. Er nickte und gab mir zu verstehen, alles zu tun, um die Kunden von Safari Tours zufrieden zu stellen. Nach diesem interessanten Gespräch bat ich darum, einige Zimmer checken zu dürfen und mit ihm gemeinsam einen Rundgang durch alle 3 Neptune Hotels zu machen. Er nahm sich die Zeit und stellte sich geduldig meinen unbequemen Fragen.

Ich habe mir insgesamt 8 verschiedene Zimmer angeschaut und fand sie so vor, wie meine positiven Erfahrungen waren. Ordentlich und sauber. Vor allem gefallen mir nach wie vor die Zimmer im Neptune Paradise, insbesondere die Badezimmer. Safari Tours kann die Qualität sehr gut einschätzen, da wir alle Hotels an der Küste persönlich kennen und in den meisten schon übernachtet haben.

Während des Hotelrundgangs bin ich in jedes Restaurant gegangen und habe die Gläser in jeder Bar geprüft. Es war alles in Ordnung, von zum Beispiel dreckigen Gläsern oder dreckigen Tischdecken keine Spur. Ich begab mich sogar zum Boy, der die Badetücher ausgibt, und überzeugte mich davon, dass mittlerweile 12:45 Uhr immer noch welche verfügbar waren.

Wir gingen in den nicht zu übersehenden Wellnessbereich und über die sehr große Liegewiese. Da fand ich doch noch einen Mangel. Es gibt zu wenige Sonnenschirme, das gab ich auch dem Resident Manager zu verstehen. Er sagte mir, dass bis April noch 10 weitere dazu kommen und zusätzlich 10 weitere transportable angeschafft werden. Ich sagte ihm, dass ich mich sehr darüber freue und im Juni zwei andere Kolleginnen von Safari Tours in Kenia sind und das überprüfen werden. Zum Abschluss des Rundganges machten wir noch ein gemeinsames Foto und dann bat ich darum, im Hotel Neptune Paradise Mittag essen zu dürfen. Er sagte kein Problem und verabschiedete sich am Restaurant.

Mittlerweile war es 13:30 Uhr und das Mittagessen der Hotelgäste im vollem Gange. Ich mit meinem sensiblen Magen bin ja immer sehr vorsichtig, habe aber trotzdem von fast allem gekostet und kann nur schreiben, es hat sehr gut geschmeckt und die Speisen waren auch noch 13:30 Uhr ordentlich angerichtet.

Nachdem ich meinen Teller vollgepackt hatte und am Tisch Platz nahm, sprach uns ein junges Pärchen vom Nachbartisch an, ob wir Hoteltester sind. Wir sagten ja, wir sind von Safari Tours und Keniaspezialisten. Sie berichteten uns, dass es vor 7 Tagen für 2 Tage wieder Engpässe mit den Badetüchern gab. Ich dachte, ich höre nicht richtig, davon hat der Resident Manager nicht gesprochen.
Des Weiteren beklagten sie sich über die Unfreundlichkeit des Personals an den Bars. Das, so muss ich eingestehen, habe ich persönlich in Kenia noch nicht erlebt, auch nicht im Neptune Paradise. Ich habe das aber registriert und werde es mit der Chefreiseleitung von DER Touristik am Freitag besprechen und meinen Kolleginnen, die im Juni in diesem Resort wohnen werden, sagen, sie sollen besonderen Augenmerk darauf haben.

Zum Schluss möchte ich nochmal auf die Kundin zurückkommen, die mich vor zwei Wochen im Büro in Taucha angerufen hatte und auf Grund der schlechten Bewertungen umbuchen wollte.
Nachdem ich meinen Teller leer gegessen hatte, stand eine Frau neben unseren auf und fragte mich, ob ich Herr Reh bin. Ich sagte ja. Daraufhin sagte sie: „Erinnern Sie sich? Ich bin die Frau, die Sie vor 2 Wochen angerufen hatte und auf Grund der Kritiken umbuchen wollte und durch ihre Schilderungen Abstand davon genommen hat.“ Ich war ganz Ohr. Sie sagte wörtlich, ich zitiere: „Herr Reh, wissen Sie, wir können die Kritik nicht bestätigen und sind froh, dass wir nicht umgebucht haben.“ Als einzigen Kritikpunkt nannte sie uns auch den Badetuch-Engpass von vor einer Woche. Sagte aber im gleichem Atemzug, dass sie sich damit gut arrangieren könne. Ich sagte, dass mich das sehr freue und wünschte ihr noch einen schönen Aufenthalt haben.

Liebe Leser, Safari Tours versucht immer ehrliche und nicht beschönigende Informationen zu liefern, darum sind wir auch öfters in Kenia und testen die Hotels inkognito. Heute haben wir noch ein Meeting mit unserem Safari Partner, Denis Moser von DM Tours und Safaris. Darüber werde ich nach meiner Rückkehr berichten.

Morgen werden wir die Shimba Hills besuchen und die schöne Kutazama Lodge testen.

Bleiben Sie neugierig,
Christina Köppig und Sören Reh für Sie von der Südküste Kenias.