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Safari Tours berichtet vom 2. Safaritag im Tsavo Ost Nationalpark

Sören Reh und Christina Köppig von Safari Tours berichten vom zweiten Safaritag im Tsavo Ost Nationalpark vom Sentrim Camp zum Epiya Chapeyu Camp.

Heute Morgen, noch im Dunkeln, klingelte der Wecker und wir machten uns schnell bereit zur Frühpirsch. Den kurzen Weg bis in das Frühstückszelt legten wir auch im Dunkeln zurück. Zum Glück hatten wir an Taschenlampen gedacht. Schnell tranken wir noch eine Tasse Tee und von Weitem sahen wir schon unsere zwei Guides wie sie unseren Safari Jeep vorbereiteten. Anschließend gingen wir noch einmal zurück zu unseren Zelten, denn unser Safarigepäck musste noch zu den Jeeps gebracht werden.

Im Sentrim Camp hatten wir zwei schöne Zelte mit Aussicht auf die Savanne und einen kleinen Flusslauf, dem Voi Fluß. Plötzlich raschelte es auf der linken Seite und eine große Herde Impalas passierte genau 10 Meter vor unseren Zelten die Savanne. Es waren etwa 45 Impalas. Bald darauf kaum unser Kofferboy und wir nahmen Abschied von Sentrim Tahri Camp. Nach einem kurzen Fußmarsch, am großen Pool vorbei, standen wir auch schon vor unseren Landcruiser und Ali sowie Maikel begrüßten uns.

Jetzt stand, wie wir am Vortag vereinbart hatten, eine große Pirschfahrt bis zum Mittagessen auf dem Programm. Voller Erwartungen starten wir in einem kleinen Bogen um das Sentrim Camp herum und wer querte unseren Weg? Genau - die große Impala Familie, die wir noch eben von unserem Zelt aus beobachtet hatten, als wollten sie sich von uns verabschieden. Wir setzten unsere Fahrt über die Ebene fort, die wir vom Sentrim Tahri Camp aus gesehen hatten. Wir fuhren sehr langsam ohne Hektik und Stress und beobachteten die Landschaft und einige Tiere in 100 Meter Entfernung. Natürlich standen wir im Jeep und schauten oben aus dem ausklappbaren Dach des Landcruisers und spürten den warmen Wind Afrikas auf unserer Haut. Unsere beiden Fahrer schauten, wie wir, gespannt in die nähere Umgebung und die Tiere schienen immer näher zu kommen bis wir einige Giraffen ganz nah vor uns sahen. Hier entstanden viele Fotos. Im Verlauf unserer Pirschfahrt sahen wir ganz nah eine Grandgazelle, einige Giraffengazellen, weitere Impalas und noch weit entfernt die großen Elefanten vom Tsavo. Ein kleiner Schakal querte unseren Weg und nach einer Buschgruppe tauchte ein großer Roter Elefant auf, der ständig Grasbüschel aus dem Boden riss und sie mit seinem langen Rüssel in sein Maul steckte. So lieben wir Afrika, dem Unerwarteten auf der Spur. Ich erzählte unseren zwei Guides, dass ich die Raubkatzen sehr gern mag und dass es meine Lieblingstiere sind. Sie wussten genau, was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, entgegneten mir aber, es zu versuchen, aber ohne dass es dafür eine Garantie gibt. Unsere Pirschfahrt führte uns sehr nah an die Stadt Voi heran, die wir immer mal von weitem sehen konnten.

Wenn sich zwei Safarifahrzeuge begegnen, halten sie oft nebeneinander an und die Fahrer tauschen sich aus, wo eventuell interessante Tierbeobachtungen zu erwarten sind. So erhielten wir einen Tipp, wo sich Löwen aufhalten könnten. Unserer Fahrer machten sich auch gleich auf den Weg zur beschriebenen Stelle. Von weitem sahen wir auch schon zwei Safari-Minibusse, die irgendetwas Interessantes beobachteten. Wir fuhren zu den zwei Minibussen und sahen einen Löwen ca. 4 Meter vom Weg entfernt direkt vor einem Busch liegen, der ungestört seinen Blick über die Savanne schweifen ließ. Dann erblickte ich einen zweiten Löwen, der nur 10 Meter entfernt im Gras lag. Mein Fotoapparat klickte und ich konnte tolle Fotos machen. Wir beobachteten die zwei Löwen eine ganze Weile und aus der Ferne sahen wir schon andere Safari Minibusse, die sich auf unsere Position zubewegten. Als ich meinen Blick wieder auf den einen Löwen, der im Gras lag, richtete, stand dieser auf und streckte sich ausgiebig. Diese Pose konnte ich zum Glück sehr gut fotografieren. Danach gesellte er sich zum zweiten Löwen. Sie schmusten ein wenig, drehten sich rum und verschwanden im dichten Buschwerk von dem Sie eine ganze Weile gelegen hatten und waren innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zu sehen. Jetzt trafen auch die anderen Safari Minibuse ein, die aber von den Löwen nichts mehr zu sehen bekamen. So schnell kann es in der Natur gehen. Man kann es vorher nicht bestimmen und Afrika ist eben auch kein Zoo. Wir hatten aber dieses Mal Glück und setzen unsere Fahrt in Richtung Galana River fort. Dabei konnten wir etwas von unserem Frühstück, welches unsere zwei Fahrer organisiert hatten, zu uns nehmen. Jetzt wurde es auch zunehmend wärmer. Es ging auf die Mittagszeit zu und viele Tiere konnten wir nicht mehr erblicken, aber die Landschaft hat auf jeden Fall auch ihren Reiz. Wir streiften am Galana River entlang. Unsere Fahrer erklärten, dass hier Leopardengebiet ist und sofort stand ich wieder im Jeep und schaute ebenfalls in die durch Felsen durchsetzte Savanne. Einen Leoparden zu sehen, wäre jetzt noch die Krönung. Aber wir hatten leider kein Glück.

Um 13:30 Uhr fuhren wir entlang des Galana River zu unserer neuen Unterkunft, dem einfachen, aber grandios gelegenen Epiya Chapeyu Camp. Wie sich herausstellte, waren wir die einzigen Gäste an diesem Tag. Wir bezogen unsere zwei Zelte, die nur 25 Meter vom Galana River entfernt standen und machten einige Fotos vom Camp. Unmittelbar am Galana River bekamen wir unser Mittagessen serviert. Das Essen war ausgezeichnet.

Nach dem Mittagessen setzte ich mich an den Bericht vom ersten Safari-Tag. Christina Köppig streifte mit dem Fotoapparat durch das Camp, bis sie sehr aufgeregt zu mir lief und sagte, es komme ein Elefant. Ich war in voller Konzentration meinem Bericht gewidmet und sagte nur: „Ja ja, gehe bitte nicht so nah ran.“ Doch ich war neugierig geworden und sah, wie ein großer Elefantenbulle durch eine kleine Senke direkt auf die erste Zeltreihe zulief. Wir beobachteten den Elefantenbullen sehr genau wie er durch das Epiya Chapeyu Camp streifte. Ich schnappte mir den Fotoapparat und machte einige Fotos immer durch die zwei nebeneinanderstehenden Zelte hindurch, aber immer in respektvollem Abstand.

Ich lief einige Meter weiter um ein Zelt herum und vernahm ein Scharren und Kratzen. Der Elefantenbulle scharrte sehr ausgiebig und genüsslich seine dicke Haut an einer Palme. In diesem Augenblick kamen auch zwei Jungs des Camps zu mir und sagten, das sei Mario, der Elefantenbulle, der sehr oft das Camp besuchen kommt. Nach ein paar weiteren Fotos bog Mario ab und verschwand durch zwei Zelte hindurch in den Weiten des Tsavo Nationalparkes. Das war doch mal ein Nachmittagserlebnis. Ich verlor aber keine Zeit und schrieb meinen Bericht vom ersten Safaritag zu Ende, denn wir hatten uns 16.30 Uhr zur Nachmittagspirschfahrt verabredet.

Die Nachmittagspirschfahrt führte uns immer wieder am Galana River entlang auf der Suche nach wilden Tieren des Tsavo Ost Nationalparks. Wir fuhren zu den Stromschnellen Lugard Falls am Galana River. Der Galana River führte durch den starken Regen vom vergangenen Tag sehr viel Wasser und darum war es auch ein beeindruckendes Erlebnis, wie sich die Wassermassen durch die enge Felsenschlucht drängten. Hier verbrachten wir eine reichliche Stunde mit einem kleinen Spaziergang um näher an die Lugard Falls heran zu kommen.

Nach dem Besuch der Lugard Falls fuhren wir zurück ins Epiya Chapeyu Camp, wo wir bereits zum Abendessen erwartet wurden. Wir machten uns etwas frisch, verordneten uns etwas Moskitospray und aßen direkt am Galana River zu Abend. Moskitos haben wir dabei allerdings nicht bemerkt. Das Essen war wieder sehr gut und nach einem letzten Getränk gingen wir schlafen und freuten uns schon auf den nächsten, letzten Safaritag im Tsavo Ost Nationalpark.

Seien Sie auch jetzt wieder gespannt, was der 3. Safaritag an Überraschungen bereithielt. Dabei sollten die Lieblingstiere von Sören Reh im Mittelpunkt stehen.

Kwaheri Christina Köppig und Sören Reh
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