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Kenia Safari im Tsavo Ost Nationalpark mit Safari Tours

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S├Âren Reh und Christina K├Âppig von Safari Tours berichten vom letzten Safaritag im Tsavo Ost Nationalpark.

Heute ist unser letzter Safaritag im Tsavo Ost Nationalpark. Diesmal hatten wir unser Fr├╝hst├╝ck f├╝r 08.00 Uhr, wieder direkt am Galana River, geplant. P├╝nktlich sa├čen wir an unserem Fr├╝hst├╝ckstisch und tosend floss der Galana River an uns vorbei.

Nachtrag zum gestrigen Abend: Als wir nach dem guten Abendessen am Galana River unseren Kenia-Safari-Tag Revue passieren lie├čen, entdeckte ich mitten im Fluss einen schwarzen Stein, an den ich mich vom Nachmittag nicht erinnern konnte. Der Galana River und das andere Ufer konnte man farblich kaum unterscheiden, so dass ich annahm, bei der reisenden Str├Âmung wurde ein gro├čer Stein oder zumindest ein St├╝ck von einem Baumstumpf angesp├╝lt. Ich nahm meine Taschenlampe und leuchtete genau diese Stelle ab und dann bewegte sich der Stein im Wasser. Nein, es war nat├╝rlich kein Stein, ein Flusspferd war etwa 10 Meter vom Ufer entfernt und mitten im Fluss bewegte es sich langsam in Richtung Ufer. Wir blickten gleich fragend zu unserem Kellner, der nur l├Ąchelte und uns versicherte, es sei alles in Ordnung. Die Flusspferde begeben sich manchmal aus dem Wasser um dann entlang des Ufers das frische Gras zu fressen. Da waren wir beruhigt. Aber auch ein aufregender Abschluss des sch├Ânen Safaritages.

Nachdem wir uns beim Fr├╝hst├╝ck gest├Ąrkt hatten, gingen wir zu unserem Safari Jeep, wo unsere beiden Fahrer mit einem L├Ącheln bereits auf uns warteten und unsere Koffer hatten auch schon ihren Platz im Fahrzeug gefunden. Auf zur Safari zum letzten Mal an diesem Tag. Wir fuhren los und versuchten nochmals kurz einen Leoparden aufzusp├╝ren, was uns aber nicht gelang. Wir stellten uns im Jeep auf und f├╝hlten die langsam w├Ąrmer werdende afrikanische Luft auf unserer Haut. Wir entdeckten noch einige Tiere, mal n├Ąher mal weiter entfernt. Sehr nah sahen wir wieder einen Roten Elefanten und unmittelbar seitlich vor unserem Safari Jeep eine sch├Âne Giraffe. Diese Abschiedspirschfahrt in Richtung Voi Gate dauerte ca. 3 Stunden und gegen Mittag trafen wir am Gate ein. Wir stoppten f├╝r eine kurze Pause und wollten gerade aus dem Tsavo Nationalpark fahren, da begegnete uns ein anderer Fahrer von DM Tours und Safaris. Der ├╝bliche Plausch zwischen den Fahrern ergab, dass nur 3 Kilometer entfernt ein gro├čes L├Âwenrudel am Wegesrand in der Mittagssonne liegt. Wir h├Ârten nur das Wort ÔÇ×LionsÔÇť und unsere Augen funkelten. Ali ├╝bernahm das Steuer und etwas schneller als gewohnt, machten wir uns wieder 3 Kilometer zur├╝ck in den Tsavo Ost. Die Strecke war schnell zur├╝ckgelegt und wir hofften nur, dass die L├Âwen noch auf uns warten w├╝rden. Wir hatten Gl├╝ck. Ein Safari Minibus wies uns den Weg und tats├Ąchlich lag ein gro├čes L├Âwenrudel von 10 L├Âwen im Schatten eines gr├Â├čeren Baumes unmittelbar am Weg. Schon von Weitem brachte ich meinen Fotoapparat in Stellung, da ich ja vom gestrigen Tag wusste, die Szenerie konnte sich schnell ├Ąndern. Wir freuten uns sehr und grinsten ├╝ber beide Ohren. Gro├če und kleine L├Âwen - von allem war was dabei. Dann sahen wir, nicht weit entfernt, verstreut im Gras noch weitere 4 L├Âwen liegen. Ali, unser Fahrer, nahm verschiedene Positionen mit dem Jeep ein, damit wir auch alles gut fotografieren konnten. Wow, was f├╝r ein Abschluss unserer 3-t├Ągigen Kenia Safari. Die besten Fotos habe ich wieder in einer kleinen Fotogalerie zusammen gefasst.

Wir verbrachten eine halbe Stunde an dieser Stelle, als sich pl├Âtzlich eine L├Âwin aus dem Gras erhob und immer in eine Richtung schaute. Es dauerte nicht lange, da erhoben sich zwei weitere L├Âwen und schauten in die gleiche Richtung. Das erregte auch die Aufmerksamkeit des ganzen Rudels und der erste L├Âwe schlich langsam in die Richtung, wo nunmehr alles hinschaute. Unsere beiden Fahrer sagten, dass weiter hinten Impalas w├Ąren, das Ziel des Rudels. Einer nach dem anderen gab seine entspannte Stellung auf und trottete in die Grassavanne des Tsavo Ost Nationalparkes. Hier waren wir wieder mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Eine Garantie f├╝r solches Tiergl├╝ck gibt es verst├Ąndlicherweise nicht. Nun fuhren wir zur├╝ck an das Voi Gate und verlie├čen den Tsavo Ost Nationalpark auf der Stra├če in Richtung Mombasa. Unsere Mittagspause verbrachten wir in der Ngutuni Lodge bei gutem Essen und sehr sch├Âner Aussicht auf ein Wasserloch. Allerdings erblickten wir in der Ferne eine richtig gro├če dunkle Wolkenfront. Das lies nichts Gutes erwarten und unmittelbar, als wir losfuhren, fing es sehr stark an zu regnen. Ich wusste gleich, was das bedeutete. Die Zeit bis zu unserem neuen Hotel am Shanzu Beach, dem PrideInn Paradise, w├╝rde sich verdoppeln. So war es dann auch. Durch den Starkregen nahm der Verkehr und der Stau in Richtung Mombasa immer mehr zu. Anstatt 4 Stunden brauchten wir fast 7 Stunden bis wir an der Nordk├╝ste am Shanzu Beach ankamen. Aber auch das ist Kenia und geh├Ârt zu einer Kenia Safari. Unsere Fahrer Ali und Maikel brachten uns aber sehr sicher ans Ziel, wof├╝r wir uns nochmal ganz herzlich bedanken m├Âchten.

Das war schon ein tolles Abenteuer!

├ťber unseren Besuch am Shanzu Beach und ├╝ber das Hotel PrideInn Paradise werde ich sp├Ąter unsere Einsch├Ątzung schreiben.
Bis dahin Kwaheri Christina K├Âppig und S├Âren Reh von Safari Tours

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