Safari Tours berichtet vom Samburu- und Buffalo Springs-Reservat

Susann Ziegner und Britta Lehmann von Safari Tours berichten heute vom 1. Safaritag im Safarigebiet Samburu und Buffalo Springs.

Heute morgen haben wir uns vom Anga Afrika Luxus Camp verabschiedet. Unser Fahrer Justin Murage begrüßte uns freundlich und schon ging die Fahrt los, einmal quer durch Nairobi und dann in Richtung Norden. In Nairobi muss mit viel Verkehr gerechnet werden. Wir hatten aber Glück und brauchten nur etwa 1 ½ Stunden, um Nairobi hinter uns zu lassen. Neben Maisfeldern und Kaffeeplantagen ging der Weg westlich am Mount Kenya vorbei, den wir durch die Wolken nur erahnen konnten. Die Erde ist hier sehr fruchtbar. Fast alle Gemüsearten können hier angebaut werden.

Nördlich vom Mount Kenya wurde es trockener und das Samburu Gebiet lag vor uns. Nach fast 7 Stunden Fahrt erreichten wir den Eingang zum Buffalo Springs Nationalpark, der mit dem Samburu Park und dem Shaba Nationalpark eine Einheit bildet. Gleich nach der Einfahrt entdeckten wir die ersten Tiere: Giraffen, Zebras, Grantgazellen und Oryx-Antilopen. Dann waren es nur noch 20 Minuten bis zum Ashnil Samburu Camp, unserer Lodge im Samburu Gebiet. Hier wurden wir überaus freundlich vom Personal und vom Camp Manager Paul begrüßt. Wir genossen das späte Mittagessen und nutzten die freie Zeit bis zur Nachmittagspirschfahrt zum Entspannen. Das Ashnil Samburu Camp liegt direkt am Ewaso Nyiro Fluss und verfügt über insgesamt 30 gut ausgestattete Zelte. Jedes Zelt ist zum Fluss hin ausgerichtet, der im Moment sehr viel Wasser führt. In den letzten Wochen hatte es hier sehr viel geregnet.

Halb 5 erwartete uns Justin zur Nachmittagspirschfahrt. Mit voller Vorfreude ging es los. Es dauerte nicht lang und wir erblickten in der Ferne eine große Elefantenherde. Besonders trollig anzusehen war eine große Paviangruppe mit ca. 30 Tieren, kleine und große Tiere tobten durcheinander, spielten und lausten sich. Eine ganze Weile beobachteten wir dieses Treiben.

Es ging weiter und kurze Zeit später stand direkt vor uns auf dem Weg eine große Herde von Grantgazellen mit vielen Jungtieren, die sich unter den Schatten spendenden Schirmakazien Schutz gesucht haben.
Wenig später erblickten wir noch eine seltene Giraffengazelle, Geierperlhühner und Rotschnabeltokos. Im Galeriewald am Ufer des Ewaso Flusses kann man normalerweise sehr gut Leoparden beobachten. Leider hatten wir aber kein Glück – die Raubkatze blieb versteckt.

Mit Einsetzen der Dunkelheit nahm unser Fahrer den Rückweg zum Ashnil Samburu Camp. Morgen früh versuchen wir es bei einer Frühpirsch, den Leopard zu entdecken.
Ob wir Glück haben werden, berichten wir morgen. Bleiben Sie mit uns neugierig bei unserem Safari-Abenteuer im Samburu.

Viele Grüße aus dem Safarigebiet Buffalo Springs senden Britta Lehmann und Susann Ziegner von Safari Tours, dem Safari-Experten für Kenia