Sören Reh berichtet vom 3. Tag in der Masai Mara

Sören Reh von Safari Tours berichtet heute vom 3. und letzten Tag seiner Masai Mara Safari im Mara Intrepids Camp.

Heute ist mein letzter Tag in der Masai Mara und ich hatte am Vorabend mit meinem Fahrer Ruben abgesprochen, wieder 06.30 Uhr zur Pirschfahrt in die Masai Mara aufzubrechen. Kurz vor Sonnenaufgang verließen wir das Intrepids Luxus Camp und genossen einen sehr schönen Sonnenaufgang. Wir fuhren dieses Mal in eine andere Richtung und begegneten einer Elefantenherde mit 7 Elefanten, die sich ihren Weg fressend durch das Gras bahnte. Sehr schön! Noch im Dämmerlicht machte ich einige Fotos. Kurz vor einem anderen Safarijeep überquerten sie unseren Fahrweg.

Weiter ging es in die Weiten der Masai Mara. Von der Ferne sahen wir weitere Elefanten und Giraffen nun im Licht der aufgehenden Sonne. Danach kamen wir an einer Topiantilope vorbei, die auf einem kleinen Hügel den Glanz ihrer schönen Fellfarben präsentierte. Unweit dieser Stelle konnten wir schon wieder die obligatorischen Warzenschweine beobachten. Dann steuerte unser Fahrer Ruben auf eine Straußenfamilie zu, die aber schnell weglief.

Nun hatten wir wieder den Mara River erreicht und nahmen an einer Stelle das Frühstück ein, von der man gut die faul im Wasser liegenden Flusspferde beobachten konnte. Zwei Büffel, nur circa 50 Meter entfernt, schauten argwöhnisch zu uns rüber und beobachteten uns sehr aufmerksam die ganze Zeit. Ich war schon etwas traurig, denn ich wusste, die schöne Masai Mara Safari ist bald zu Ende.

Nachdem unser Fahrer das restliche Essen verstaut hatte, fuhren wir weiter durch die Masai Mara. Ich ließ die Landschaft auf mich wirken, als wir auf einige Jeeps zusteuerten. Ich fragte, ob es Geparden seien. Ruben antwortete, dass es Löwen seien. Von 50 Meter Entfernung sahen wir sie schon im Gras liegen. Einige versteckten sich noch im dichten Buschwerk. Wir rangierten mit den anderen Jeep hin und her, um einen Blick auf diese versteckt liegenden Löwen zu erhaschen. In diesem Moment standen zwei Löwen auf und verschwanden im Dickicht. Ich sagte zu unseren Fahrer Ruben, dass es wohl besser wäre, weiter zu fahren. Nun, schon auf dem Weg Richtung Intrepids Camp hatten wir noch das Glück, eine Hyäne mit ihrem Baby zu bestaunen. Bisher hatte ich immer nur ausgewachsene oder zumindest größere Jungtiere gesehen. Von der Ferne konnten wir schon den Olkiombo Airstrip sehen und wir wussten, dass das Intrepids Camp nicht mehr weit ist. Zum Abschluss unserer Kenia Safari begegnete uns noch eine Giraffe mit ihrem Baby. Nun schoss ich meine letzten Fotos, bevor wir im Intrepids Camp eintrafen.

Im Camp angekommen, packte ich meine Safaritasche und fand auch noch kurz Zeit, mich im Pool abzukühlen, bevor es zum Mittagessen ging. Auch die Piloten von Mombasa Air Safari verbrachten ihre Wartezeit bis zum nächsten Flug im Intrepids Camp. Ich fragte nochmal, wann wir denn starten und die Antwort war: Wie geplant um 14.00 Uhr." Nach dem Mittagessen holte ich mein Safarigepäck und begab mich zum Safarijeep, der mich zum Airstrip bringen sollte. Ich verabschiedete mich noch im Camp von meinem Fahrer Ruben und bedanke mich mit einem Trinkgeld für die tollen Erlebnisse und die sichere Fahrt bei ihm. Nachdem ich die Cessna bestiegen hatte, erklärte uns der Pilot, dass wir im Amboseli Nationalpark nochmal zwischenlanden würden, um andere Gäste mit an die Küste zu nehmen.

Nach einer Stunde Flug erreichten wir den Amboseli Nationalpark und beim Anflug sahen wir riesige Elefantenherden und hunderte Gnus. Der Amboseli Nationalpark ist für seine großen Elefantenherden bekannt. Leider verhüllte sich der Kilimanjaro dieses Mal, sodass wir nur erahnten, wo er war. Weiter ging es über Ukunda nach Mombasa zum Safari-Flughafen, gleich links neben dem Internationalen Airport. Mein Transferfahrer wartete schon und fuhr mich durch viele Staus zum Hotel Bahari Beach an der Nordküste.

In den kommenden Tagen werde ich mir von dort aus wiederholt einige Hotels anschauen und den Haller Park besuchen. Meine Erlebnisse im Haller Park werde ich in Kürze beschreiben.

Kwaheri von der sonnigen Nordküste Kenias
Sören Reh
Keniaexperte seit 1990